Gopro Hero 9 Black: Gereifte Gopro im Test

Als wir das Testmuster der Gopro Hero 9 Black bekamen, waren wir zunächst vom lahmen System ernüchtert - aber die Action-Kamera hat uns dann doch überzeugt.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Der neue Frontbildschirm ist ebenso winzig wie praktisch.
Der neue Frontbildschirm ist ebenso winzig wie praktisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Gopro ist gewachsen. Das meinen wir nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz wörtlich. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die neunte Version der Actionkamera etwas bulliger und schwerer geworden.

Inhalt:
  1. Gopro Hero 9 Black: Gereifte Gopro im Test
  2. Gopro reifte beim Kunden
  3. Gopro Hero 9 Black: Verfügbarkeit und Fazit

Dafür hat sie aber auch an Funktionalität gewonnen: Auf der Frontseite befindet sich nun ein kleiner Farbbildschirm, der die Ausrichtung der Kamera erleichtert, außerdem sind Videos mit 5K-Auflösung möglich. Ob das den Aufpreis und einen Neukauf rechtfertigt, wollen wir im Test herausfinden. Zunächst sehen wir uns allerdings die technischen Veränderungen an.

Der neue Bildschirm und ein größerer Akku bedeuten zunächst einmal, dass die Kamera mit 158 Gramm rund 20 Prozent schwerer geworden ist. Dabei ist allerdings auch die Laufzeit um mindestens den gleichen Wert angestiegen. Das gilt für einige Videomodi, aber nicht für alle.

Wer den neuen 5K-Modus und die verbesserte Bildstabilisierung in Kombination nutzen möchte, kann nicht mit stundenlangen Aufnahmezeiten rechnen. Das liegt auch daran, dass die Kamera bei dieser hohen Auflösung am Limit arbeitet und sich sogar durch zu hohe Wärmebelastung abschalten kann. Da der 5K-Modus aber ohnehin nur mit 30 Bildern pro Sekunde funktioniert, sehen wir die verbesserte Auflösung eher als Gimmick.

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Sehr gut schlägt sich die Hero 9 Black in den klassischen Disziplinen einer Actionkamera. 4K-Video mit 60 Bildern pro Sekunde und eine Fotoauflösung von 20 Megapixeln sowie Zeitlupe mit bis zu 240 fps sind sehr gute Werte. Dabei sehen die Videos meist gut aus, die Fotoqualität kann jedoch nicht mit der aktueller Smartphones mithalten.

GoPro HERO9 Black

Das muss sie auch nicht, denn die Bilder sind trotzdem verwendbar und die Hero 9 Black beherrscht einige Tricks, die man mit dem Telefon wohl kaum nachmachen möchte. Sie ist sehr robust und kann in bis zu 10 Meter Wassertiefe benutzt werden. Wenn doch mal ein Sturz das Frontglas der Kamera splittern lässt: Kein Problem, die Abdeckung ist auswechselbar. Zusätzlich lässt sich ein Max Lens Mod anbringen, der den ohnehin schon großen Blickwinkel noch erweitert.

Aber all die Hardware-Verbesserungen nützen nicht viel, wenn die Software nicht mitspielt. Und hier hatten wir zunächst einige Kritikpunkte.

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Gopro reifte beim Kunden 
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Crolham 28. Jan 2021

Dein Wort in gopro Managers ohren ^^ Hab selber neben ner yi nur ne Session 5 für fpv...

Crolham 28. Jan 2021

Richtig gut wird die Stabi mit reelsteady go..kostet halt 70 tacken extra aber für fpv...

Weyland Yutani 28. Jan 2021

Ich bin etwas verwundert das dieser Aspekt überhaupt nicht angesprochen wurde? Gerade...

mwo (Golem.de) 28. Jan 2021

Danke für den Hinweis, ich trage das mal nach!

Arsenal 28. Jan 2021

Die Pocket 2 ist eine Kamera, keine Drohne.



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