Abo
  • Services:

Gopro: Hero 6 Black wird besonders wind- und wackelfest

Gopro hat die Actionkamera Hero 6 Black vorgestellt, die besonders gut bei der Stabilisierung von Videoaufnahmen sein soll - ein neuer, hauseigener Prozessor macht es möglich. Außerdem gibt es Neues von der 360-Grad-Kamera Fusion sowie neue Flugmanöver für die Drohne Karma.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Gopro Hero 6 Black im Einsatz.
Die Gopro Hero 6 Black im Einsatz. (Bild: Gopro)

Wer beim Downhill oder Basejump wackelfreie Videos drehen will, sollte einen Blick auf die neue Kamera von Gopro werfen. Das Unternehmen hat die Hero 6 Black bei mehreren Veranstaltungen vorgestellt, Golem.de war beim Event in München dabei. Die Hero 6 Black verfügt laut Hersteller als wichtigste Neuerung über eine besonders leistungsstarke Videostabilisierung, die wesentlich effektiver als bei allen Vorgängern arbeitet und selbst grobe Stöße noch wirkungsvoll ausbügelt.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Thyssengas GmbH, Dortmund

Außerdem will Gopro den Dynamikumfang sowie wie Bildqualität bei dunklen Umgebungen spürbar verbessert haben. Die Hero 6 Black kann wahlweise Videos in 4K mit einer Bildrate von 60 Bildern oder bei einer Auflösung von 1080p mit 240 Frames pro Sekunden aufzeichnen.

In dem schicken grau-schwarzen Kästchen arbeitet erstmals ein von Gopro selbst entwickelter Prozessor mit der Bezeichnung GP1 - weitere Informationen dazu hat das Unternehmen nicht bekanntgegeben. Er sorgt mit dafür, dass es noch eine Reihe weiterer Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell gibt.

  • Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)
  • Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)
  • Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)
  • Gopro Fusion (Bild: Gopro)
  • Gopro Fusion (Bild: Gopro)
  • Gopro Fusion (Bild: Gopro)
  • Gopro Karma (Bild: Gopro)
  • Gopro Karma (Bild: Gopro)
Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)

Beispielsweise lassen sich die Daten über das 5-GHz-Band nun dreimal so schnell übertragen, so dass die Community oder der Familienkreis die jüngsten Sportabenteuer möglichst schnell zu Gesicht bekommt. Das soll effizient in Kombination mit einer Funktion namens Quikstories funktionieren, über die sich per App unkompliziert kurze Schnipsel mit Bewegtbildern veröffentlichen lassen.

Die Hero 6 verfügt über einen neuen Touch-Zoom auf der Rückseite - beim kurzen Hands-on hat das System einen ausgereiften und komfortablen Eindruck hinterlassen. Zusätzlich gibt es Sprachsteuerung in zehn Sprachen (darunter auch Deutsch). Die Kamera ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von zehn Metern und unterstützt neben WLAN auch Bluetooth. Fotos lassen sich in RAW und mit HDR aufnehmen. Der Preis liegt in den USA bei rund 500 US-Dollar (ohne Mehrwertsteuer), das Gerät ist bereits verfügbar. Es ist auch im Bundle mit der Drohne Karma für rund 1.200 US-Dollar erhältlich.

Fusion und Karma

Für seine bereits im April 2017 vorgestellte, fortschrittliche Kamera Fusion hat Gopro nun Termin und Preis genannt: Das Gerät soll im November 2017 auf den Markt kommen und rund 700 US-Dollar kosten; Vorbestellungen sind bereits möglich. Beim Event in München hat der Hersteller nicht so sehr die 360-Grad-Optionen vorgestellt, sondern andere Einsatzmöglichkeiten des mit zwei Linsensystemen bestehenden Geräts.

Spannend klingt etwa eine per App verfügbare Funktion namens Overcapture. Damit können beispielsweise Sportler, die allein unterwegs sind, aus Aufnahmen vom Stativ und aus der Hand die Kameraeinstellung so auf sich zentrieren und das Bild perspektivisch begradigen, dass es aussieht, als habe ein Kameramann den Athleten begleitet.

Für die Drohne Karma (Hands-on von Golem.de) soll es per Update neue Funktionen geben. Besonders wichtig ist die Option, dass die Drohne stets die Stelle im Fokus behält, wo sich die Fernbedienung befindet - die etwa bei einem Downhill einfach im Rucksack untergebracht werden kann. Außerdem soll Karma künftig auch nach oben filmen können, was unter anderem für Fallschirmspringer interessant sein dürfte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  3. 119,90€

int21h 30. Sep 2017

Das mit dem Format umrechnen für Gopro Studio hat irgendwie nie funktioniert. Werden das...

Kocher 29. Sep 2017

Laut Youtube funktioniert die Stabilisation in 4k nur bei 30 fps. Dann warte ich wohl...

berritorre 29. Sep 2017

Eben. Ich denke es gibt die verschiedensten Einsatzbereiche. Man kann natürlich immer...

berritorre 29. Sep 2017

So ist es. Der Bildausschnitt wird mit angegeben. Es ist ja kein echter Zoom, es wird nur...

IcyTouch 29. Sep 2017

Ups - überlesen. Danke :)


Folgen Sie uns
       


LG V40 ThinQ - Test

Das V40 Thinq ist LGs jüngstes Top-Smartphone, das mit drei Kameras auf der Rückseite und zwei auf der Vorderseite in den Handel kommt.

LG V40 ThinQ - Test Video aufrufen
Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Raumfahrt: Aus Marzahn mit der Esa zum Mond
Raumfahrt
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. SpaceIL Israelischer Mondlander ist unterwegs
  2. Raumfahrt Die Nasa will schnell eine neue Mondlandefähre
  3. Chang'e 4 Chinesische Sonde landet auf der Rückseite des Mondes

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /