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Die beiden Kameras können 4K-Videos aufnehmen - aber auch noch mehr.
Die beiden Kameras können 4K-Videos aufnehmen - aber auch noch mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Qualität bei beiden Actioncams

Im täglichen Einsatz sind wir mit beiden Kameras sehr zufrieden. Die Videos sind qualitativ hochwertig, die Gopro zeichnet im 4K-Modus mit 60 MBit/s auf, die Yi schafft 65 MBit/s. Dieser Unterschied ist im Material nicht erkennbar.

Was hingegen auffällt, sind wackelnde Ränder, wenn mit der elektronischen Bildstabilisierung gearbeitet wird. Dieser unerwünschte Effekt ist bei der Yi stärker ausgeprägt. Trotzdem schaffen es die Kameras ziemlich gut, das Bild ruhig zu halten. Keines der beiden Geräte unterstützt die Stabilisierung im 4K-Aufnahmemodus. Zeitlupenaufnahmen sind jeweils mit bis zu 120 fps bei Full-HD möglich. Der aufgenommene Videoton klingt bei der Yi 4K Action Camera blechern, die Mikrofone der Hero 5 produzieren einen erstaunlich klaren Stereoklang.

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  • Foto der Gopro Hero 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Foto der Yi 4K Action Camera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Foto der Gopro Hero 5 im Wide-Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Foto der Gopro Hero 5 im linearen Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Foto der Yi 4K Action Camera im Wide-Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Foto der Yi 4K Action Camera im linearen Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einstreuungen bei der Gopro Hero 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einstreuungen bei der Yi 4K Action Camera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unbearbeitetes .jgp der Gopro Hero 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aus einer RAW-Datei entwickeltes Foto der Gopro Hero 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Foto der Gopro Hero 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fotos haben bei beiden Geräten einen hohen Kontrastumfang und sehen mit 12 Megapixeln Auflösung auch trotz des Fischaugeneffekts der weitwinkligen Optiken gestochen scharf aus. An den Rändern bilden sich erwartungsgemäß Farbsäume, bei Seitenlicht streuen blaue Flecken ein. Um solche Fehler zu minimieren, verfügen beide Kameras über Aufnahmemodi mit eingeschränktem Sichtfeld. Die Gopro kann das Bild mit dem der Einstellung "Linear" entzerren und hat mit den Optionen "Mittel" und "Eng" sogar einen einfachen Zoom. Bei der Yi 4K Action Camera kann nur das Bild entzerrt werden. Diese Funktionen stehen nicht bei der Videoaufnahme mit 4K zur Auswahl.

Die Hero 5 ist die erste Kamera von Gopro, die auch Fotos im RAW-Format speichern kann. Diese lassen sich später in vielen wichtigen Parametern nachbearbeiten und erhöhen die Flexibilität des Fotografen enorm. Zusätzlich gibt es einen Wide-Dynamic-Range-Modus, der den Kontrastumfang erhöht.

Kaum Knöpfe, aber trotzdem gut bedienbar

Wir finden den alltäglichen Umgang mit der Gopro nutzerfreundlicher, dazu tragen mehrere Faktoren bei. Auch wenn die Sprachsteuerung uns zunächst als Gimmick erscheint, erweist sie sich als überaus nützlich. Die Befehle sind leicht zu merken, und wer einmal mit Handschuhen oder nassen Fingern versucht hat, vom Video- in den Fotomodus zu wechseln, wird den Nutzen der Funktion schnell erkennen. Am Ende unserer Tests starteten wir die Kamera per Hand und tätigten dann alle Aufnahmen über die Sprachsteuerung. Die zwölf Befehle decken alle Modi ab und ermöglichen sogar die Markierung besonderer Szenen im Video. Auch das Frontdisplay hat noch seine Berechtigung, wenn der hintere Bildschirm unzugänglich ist. Leider lassen sich nicht mehr alle Einstellungen darüber tätigen.

  • Links die Gopro Hero 5, rechts die Yi 4K Action Camera. Beide Kameras sind ungefähr gleich groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm der Gopro ist heller und blickwinkelstabiler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anstelle des LC-Displays hat die Yi 4K Action Camera eine LED. Sie verlischt, wenn die Aufnahme startet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Yi (l.) hat ein 1/4-Zoll-Stativgewinde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist bei beiden Kameras wechselbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gopro verfügt über einen USB-C- und einen Micro-HDMI Anschluss, die Yi hat nur eine Micro-USB-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Käfig zur Befestigung gehört bei der Hero 5 zum Lieferumfang. Ein Gehäuse muss für die Yi 4K Action Camera extra gekauft werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Übersetzung der Yi-App ist teilweise etwas holprig, die Verbindung klappt aber gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App für die Yi 4K Action Camera ist übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Gopro-App ist aufgeräumt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Übersetzung der Yi-App ist teilweise etwas holprig, die Verbindung klappt aber gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Die Yi-4K-Actionkamera ist zwar dank der simplen Ein-Knopf-Bedienung leicht zu starten, Moduswechsel oder andere Einstellungen müssen aber über App oder Display getätigt werden. Das ist insbesondere mit der wasserdichten Hülle mühsam, denn die Kamera muss jedes Mal aus dem Gehäuse herausgeholt werden. Von vorn können wir nicht einmal erkennen, in welchem Modus wir uns befinden, denn die Front-LED erlischt, wenn die Aufnahme startet. Verschiedene Lichtfarben für die jeweiligen Modi wären hier hilfreich und leicht umzusetzen. Beim Thema LED glänzt aber auch die Gopro nicht: Waren die verbauten Leuchtmittel in den Vorgängermodellen noch groß und lichtstark, glimmt uns nun an Vorder- und Rückseite ein schwacher roter Streifen an.

Gut, dass es da noch die akustische Bestätigung per Piepton gibt. Beide Kameras verkünden so lautstark Aufnahmebeginn und -ende.

Die Yi 4k Action Camera kann also bildtechnisch locker mit der Hero 5 mithalten, benutzerfreundlich ist sie nicht. Bei der Nachbearbeitung überraschte uns die Yi-App aber positiv.

 Gopro und Yi sind kinderleicht zu bedienenSchneiden und teilen 

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cupra-turbo 02. Nov 2016

also ich persönlich (und auch ein paar bekannte) haben diese hier: http://www.ebay.de/itm...

Flyns 28. Okt 2016

Grausige Bedienung fällt einem nicht vorher auf, wenn man sich mal ein HandsOn-Video bei...

v4d3r 28. Okt 2016

Ja das ist mir auch sofort nach den ersten Sätzen schon aufgefallen.

kabauterman 27. Okt 2016

Und selbst ohne die "wer kam eher" Argumente wurde hier einfach geschlampt. Siehe meine...

Pixelfeuer 27. Okt 2016

4k sind mir auch nicht wichtig. 1080p mit 60 ggfs noch 1440...bzw eben 1080 mit 90 ist...



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