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Innendisplay des Fold 8 mit praktischerem Format

Klappen wir die beiden Smartphones auf, zeigt sich ein weiterer Vorteil des Galaxy Z Fold 8. Der 7,6 Zoll große innere Bildschirm hat ein Format von 4:3. Das kommt dem Format eines Tablets näher als das quadratische Format des Pixels. Entsprechend eignet sich das Fold 8 vom Format her besser für Anwendungen wie Lesen, Browsen und Videoschauen. Auch das Bearbeiten von Dokumenten im Hochkantformat finden wir auf dem Samsung-Gerät einfacher.

Videos auf dem Fold 8 zu schauen, ist ein echtes Vergnügen. Aufgrund des Formats gibt es kaum schwarze Balken, das Bild füllt das Display fast komplett aus. Auf faltbaren Smartphones wie dem Pixel 11 Pro Fold – und auch Samsungs zweitem Modell Galaxy Z Fold 8 Ultra – mit quadratischen Displays wirken Videos nicht so eindrucksvoll, da es immer Ränder gibt. Das Gleiche gilt für die Fotogalerie: Bilder auf dem Fold 8 anzuschauen, macht richtig Spaß.

Samsung bietet zudem ein besseres Multitasking bei geöffnetem Innendisplay. Vom Prinzip her sind die beiden Systeme ähnlich: Ist eine App geöffnet, können wir eine weitere über die per Wisch nach oben einblendbare Taskleiste im Split-Screen hinzufügen. Anders als das Pixel erlaubt das Fold 8 noch eine dritte Anwendung, die in einem Viertel des Displays abgelegt werden kann. Vier Anwendungen in vier Vierteln sind nicht möglich, da auf einer Hälfte des Innendisplays stets nur eine App angezeigt wird.

Samsungs Scharnier schnappt eher zu

Qualitativ ist bereits bei den Neugeräten ein Unterschied beim Scharnier zu bemerken. Auch beim Falz des Innenbildschirms gibt es Unterschiede. Grundsätzlich ist es bei faltbaren Smartphones so, dass der Falz im Verlauf der Nutzung sicht- und fühlbarer wird. Packen wir das Pixel 11 Pro Fold aus, ist kein Falz erkennbar: Das Smartphone wird geöffnet ausgeliefert.

Klappen wir das Gerät allerdings das erste Mal zusammen und öffnen es wieder, ist der Bereich des Scharniers sichtbar – wenngleich nicht so stark wie bei dem Pixel 10 Pro Fold in unserer Redaktion, das zigmal auf- und zugeklappt wurde. Der Eindruck des kaum vorhandenen Falzes währt entsprechend nur kurz. Das ist beim Galaxy Z Fold 8 anders: Selbst nach einiger Benutzung ist der Falz kaum zu sehen.

Auch erfühlen lässt sich die Stelle auf dem Display, hinter der das Scharnier sitzt, nicht. Beim Pixel hingegen spüren wir eine merkliche Delle. Samsung ist mit seiner Displaytechnologie spätestens seit vergangenem Jahr Google voraus, auch wenn das Display des Pixel 11 Pro Fold möglicherweise von Samsung stammt. Bei der Helligkeit ist Googles Faltdisplay dem des Fold 8 überlegen: 3.600 cd/m² gegenüber 3.000 cd/m² Peak. Ansonsten sind beide Bildschirme auch bei Sonnenlicht gut zu erkennen.

Bezüglich der Bildqualität haben beide Smartphones optimale Innen- und Außendisplays. Der innere Bildschirm des Fold 8 macht einen besseren Eindruck, was den Falz betrifft. Das Format gefällt uns ebenfalls besser. Die Scharniere arbeiten bei beiden Modellen gut, das Pixel erlaubt eine präzisere Steuerung des Aufstellwinkels. Das Fold 8 schnellt ab einem gewissen Winkel knapp über 90 Grad automatisch auf.


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