Googles Project Ara: Entwicklung eigener Smartphone-Module kann beginnen

Google hat ein erstes Module Developers Kit (MDK) für Project Ara veröffentlicht. Damit können Entwickler erste Bauteile für das modulare Smartphone entwickeln. Vorerst sind nur Prototypen möglich, aber das MDK zeigt, in welche Richtung es mit Project Ara gehen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Das modulare Smartphone von Project Ara
Das modulare Smartphone von Project Ara (Bild: Google)

Google schreitet bei der Entwicklung von Project Ara voran und hat eine erste Vorabversion des Module Developers Kits (MDK) veröffentlicht. Die erste Fassung trägt die Versionsnummer 0.1, sie eignet sich ausschließlich zur Entwicklung von Prototypmodulen. Erst wenn das MDK die Versionsnummer 1.0 erreicht hat, lassen sich Module entwickeln, die dann auch verkauft werden können. Das fertige MDK ist für Ende 2014 geplant.

Stellenmarkt
  1. IT-Spezialist (m/w/d) Personalmanagementsoftware
    Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
  2. Geschäftsführer (m/w/d) - Software / SaaS-Lösung - Karriereschritt Gesamtverantwortung
    tetris Unternehmensberater GbR, Dortmund
Detailsuche

Mit Project Ara will Google zusammen mit Phonebloks ein modulares Smartphone entwickeln. Die Basis des Smartphones ist ein Rahmen namens Endoskelett, in das sich Module einstecken lassen. Der Nutzer kann die Module frei wählen und so je nach Bedarf die passenden verwenden. Wer etwa weiß, dass er gerade eine längere Akkulaufzeit benötigt, kann ein Modul ausbauen und einen zusätzlichen Akku einschieben.

Das MDK bestätigt nochmals, dass es drei Rahmengrößen geben wird. Generell werden die Endoskeletts nur von Google kommen. Drittanbieter können also nur Module anbieten, aber keine eigenen Basiseinheiten. Die meisten Module passen in das große Endoskelett, wobei die genaue Anzahl der Module noch nicht festgelegt ist. So wären auch verschiedene Endoskelette in einer Größe denkbar, in die sich unterschiedlich viele Module einstecken lassen.

  • Project Ara - modulares Smartphone-Konzept (Bild: Motorola)
  • Project Ara - modulares Smartphone-Konzept (Bild: Motorola)
  • Project Ara - modulares Smartphone-Konzept (Bild: Motorola)
Project Ara - modulares Smartphone-Konzept (Bild: Motorola)

Das MDK bietet Informationen und Beispielzeichnungen zu möglichen Modulen, um den Entwicklern die Arbeit damit zu erleichtern. So gibt es bereits Prototypen für WLAN, Akku, USB-Ladefunktion, Lautsprecher und Ähnliches. Sowohl die Modulgehäuse als auch die Schaltkreise können mit einem 3D-Drucker produziert werden. Auf den Ara-Smartphones läuft prinzipiell Android und laut MDK unterscheiden sich Ara-Apps nur unwesentlich von regulären Android-Apps.

Erste Ara-Smartphones für nächstes Jahr geplant

Golem Akademie
  1. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wenn es voraussichtlich im kommenden Jahr erste Ara-Smartphones zu kaufen gibt, will Google einen Onlineshop anbieten, in dem Nutzer auch Module für das Smartphone kaufen können. Google geht derzeit davon aus, dass im ersten Quartal 2015 erste Ara-Smartphones verkauft werden könnten. Der Termin ist aber noch nicht fest und könnte sich noch nach hinten verschieben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Trägheitseinschlussfusion: Forscher erzielen wichtigen Fortschritt bei der Kernfusion
    Trägheitseinschlussfusion
    Forscher erzielen wichtigen Fortschritt bei der Kernfusion

    An der NIF wurde erstmals brennendes Plasma erzeugt, bei dem das entstandene Helium das Plasma weiter aufheizt.

  2. Streaming: Disney+ und die fehlenden Tonspuren bei Star Wars
    Streaming
    Disney+ und die fehlenden Tonspuren bei Star Wars

    Kleine Star-Wars-Fans werden bei Disney+ gerne mal hinters Licht geführt: Es ist frustrierend, wenn erst beim Anschauen klar wird, dass der Serie eine deutsche Tonspur fehlt.
    Ein IMHO von Ingo Pakalski

  3. Survnet: RKI will Corona-Meldesoftware verbessern
    Survnet
    RKI will Corona-Meldesoftware verbessern

    Die Software, mit der die Corona-Fallzahlen übertragen werden, sei teilweise unbenutzbar, kritisieren die Gesundheitsämter. Das RKI will nun nachbessern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /