• IT-Karriere:
  • Services:

Googles Pixel 4: Gesichtsentsperrung und Gestensteuerung mit Radartechnik

Google hat weitere Details zum kommenden Pixel 4 bekanntgegeben. Das Oberklasse-Smartphone wird eine Gesichtsentsperrung sowie eine Gestensteuerung erhalten. Beide Funktionen nutzen Radartechnik.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Pixel 4 erhält eine Gesichtserkennung.
Googles Pixel 4 erhält eine Gesichtserkennung. (Bild: Google)

Das Pixel 4 wird Radartechnik erhalten, die für heutige Smartphones nicht selbstverständlich ist. Damit soll eine bessere Gesichtserkennung möglich werden, und das Smartphone soll sich mit Gesten steuern lassen, ohne dass Nutzer den Touchscreen berühren müssen. Vor allem beim Autofahren könnte dies hilfreich sein, weil dabei die Bedienung über den Touchscreen schwierig sein kann. Gesten könnten helfen.

Stellenmarkt
  1. FREICON GmbH & Co. KG, Freiburg
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Google nennt die Radartechnik im Pixel 4 Soli. Intern soll daran seit fünf Jahren gearbeitet worden sein. Damit soll ein Smartphone zuverlässig Handgesten erkennen, um darüber eine Gerätesteuerung umzusetzen. Der Radar soll darauf optimiert sein, auch kleine Bewegungen in der Nähe des Smartphones zu erkennen. Zur Unterstützung des Radarsensors entwickelte Google Algorithmen, um eine fehlerfreie Steuerung des Smartphones zu bieten.

Die Gestensteuerung trägt die Bezeichnung Motion Sense und ermöglicht es, mit einer Handbewegung zu anderen Liedtiteln zu springen, den Schlummermodus eines Weckers zu aktivieren oder Anrufe stummzuschalten. Eine Berührung des Smartphones soll dafür nicht erforderlich sein. Weitere Funktionen sind angedacht, Details dazu lieferte Google bislang aber nicht.

Gesichtserkennung mit Radartechnik

Als weitere Besonderheit wird das Pixel 4 die Möglichkeit bieten, das Smartphone mittels Gesichtserkennung zu entsperren. Auch dabei kommt die Soli-Radartechnik zum Einsatz. Andere Smartphones verfügen bereits über eine Gesichtsentsperrung, aber Google scheint die Umsetzung nicht zu gefallen. Bei vielen Smartphones muss der Nutzer das Gerät in die Hand nehmen, damit das Gesicht erkannt wird. Zudem bemängelt Google, dass noch ein Wisch über das Display erforderlich sei, um das Smartphone endgültig zu entsperren, wie es etwa bei einem iPhone der Fall ist.

Das alles soll beim Pixel 4 nicht erforderlich sein. Google betont, dass die Gesichtserkennung das Smartphone vollständig entsperre. Das soll besonders schnell erfolgen. In einem Video ist zu sehen, wie sich das Smartphone entsperrt, als das registrierte Gesicht erkannt wird, und danach das Gerät gleich mit Gesten gesteuert wird.

Die Gesichtserkennung soll aus fast jedem Winkel funktionieren, bei Bedarf auch wenn das Smartphone auf dem Kopf steht. Zudem können damit Zahlungen oder Anmeldungen in Apps autorisiert werden. Die Technik zur Gesichtserkennung soll vollständig lokal auf dem Gerät erfolgen, die entsprechenden Bilddaten würden nicht weitergeleitet.

Weitere Details zum Pixel 4

Mitte Juni 2019 veröffentlichte Google erste Details zum Nachfolgemodell des Pixel 3. Demnach wird das Pixel 4 eine Dual-Kamera erhalten, es wird also Googles erstes Oberklasse-Smartphone mit Dual-Kamera. Noch gibt es keine Details zur weiteren Kameraausstattung.

Bis das Pixel 4 erscheint, wird es noch einige Monate dauern. Üblicherweise bringt Google neue Oberklasse-Smartphones der Pixel-Modellreihe im Oktober auf den Markt, nachdem Apple seine neue iPhone-Generation vorgestellt hat. Da Google aber erneut Details zum Pixel 4 veröffentlichte, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass das Nachfolgemodell des Pixel 3 dieses Jahr schon früher erscheint.

In diesem Jahr brachte Google erstmals nach vielen Jahren Mittelklassesmartphones auf den Markt. Die im Mai 2019 erschienenen Modelle Pixel 3a und 3a XL ergänzen das Produktsortiment. Die Pixel-Smartphones erhalten direkt Android-Updates von Google und damit frühzeitiger als andere Geräte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Ironclaw 79,90€, K83 wireless Keyboard für 139,90€, K57 wireless Keyboard 104,90€)
  2. (u. a. Telefunken 32 Zoll für 99,99€, Techwood 40 Zoll für 224,99€)
  3. (aktuell u. a. Mushkin Pilot-E 2 TB SSD für 219,90€, HP 120 GB SSD für 20,99€)
  4. 99,99€

Pizzabrot 30. Jul 2019

oder es werden auf dem Homescreen Widgets abgelegt auf denen man die Benachrichtigung...

mxcd 30. Jul 2019

Wär ja nett gewesen, das Video auch zu verlinken. Die ganze Gesichtsentsperrungssache ist...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

    •  /