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Auch im Shoreline Amphitheatre hat Google einige interessante Projekte vorgestellt.
Auch im Shoreline Amphitheatre hat Google einige interessante Projekte vorgestellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apples Siri und Microsofts Cortana hinken hinterher

Kontextbasierte Antworten können zwar auch Cortana und Siri geben, doch bisher gibt es kein mit Echo vergleichbares Gerät mit diesen Techniken. Daher könnte Google der erste Hersteller werden, der es mit Amazons Alexa-Ansatz aufnimmt. Bis zur Markteinführung von Home vergehen aber noch viele Monate, so dass auch Microsoft und Apple in diesem Jahr noch Zeit haben, nachzuziehen und ihre Assistenten über Smartphones hinaus im Alltag der Nutzer zu etablieren.

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Es mag schwer vorstellbar erscheinen, aber solche Geräte könnten in einigen Jahren so selbstverständlich im Haushalt werden, wie Smartphones es heutzutage sind. Dann könnte jeder mit dem digitalen Assistenten im Hause sprechen, um Essen zu bestellen, im Internet etwas zu suchen oder auf Wikipedia zu recherchieren. Und damit ist für die Großen der Branche natürlich entscheidend, welcher Assistent die höhere Verbreitung hat.

Wer erreicht deutsche Kunden zuerst?

Leider bleiben die spannendsten Fragen vorerst unbeantwortet: Wird Google Home zu einem ähnlichen Preis wie die Echo- und Tap-Geräte auf den Markt kommen? Und wird Google sein neues Produkt auch in Deutschland anbieten? Google Home könnte hierzulande mit einem Vorsprung vor Amazons Alexa-Geräten starten, die noch nicht für den deutschen Markt angekündigt wurden. Bis zum zweiten Halbjahr 2016 hat Amazon aber noch viel Zeit, seine Führungsposition zu nutzen und auszubauen.

Für die Messaging-App Allo ist Maschinenlernen sehr präsent: Bei Unterhaltungen über Restaurants soll der Messenger gleich ein passendes vorschlagen und einen Tisch reservieren - dank des Google-Assistenten, der mit Allo zusammenarbeitet. Dies kann Nutzern den Alltag erleichtern. Ob die Kunden aber einen solchen Service sinnvoll finden und nutzen, muss sich erst noch zeigen.

Ohne Daten funktioniert nix

Bei aller Begeisterung darf dabei natürlich nicht vergessen werden, dass der neue Assistent und damit auch Allo und Google Home noch mehr als bisherige Google-Dienste darauf basieren, dass Nutzer ihre Daten zur Verfügung stellen. In Deutschland waren viele von Amazon Echo, das bei allem zuhört, nicht begeistert - die gleichen Vorbehalte dürfte es bei Google Home geben. Sowohl Amazon als auch Google wären gut beraten, die Sorgen der Kunden in Deutschland ernst zu nehmen.

Die auf der Google I/O gezeigten Ansätze machen deutlich, worum es Google geht: Das Unternehmen möchte keine Zukunftstechnik unberücksichtigt lassen und in allen Feldern präsent sein. Für Kunden kann es dabei nur von Vorteil sein, wenn sie die Wahl zwischen möglichst vielen Produkten haben. Wer sich also am Ende nicht für die Produkte von Google entscheidet, könnte dennoch indirekt von dem profitieren, was Google macht.

 Googles Neuvorstellungen: Alles nur geklaut?

eye home zur Startseite
newyear 27. Mai 2016

Verantwortlich sind sie. Das es ihre Erfindung ist, haben...

bernstein 19. Mai 2016

Bis jetzt funktionieren diese Assistenten bei nicht Englischer Mundart schlicht...

DebugErr 19. Mai 2016

Denn das ist alles nur geklaut, das ist alles gar nicht meine, das ist alles nur geklaut...

Milber 19. Mai 2016

... es gibt keine Art von Menschen die intoleranter ist als Fußballfans (und Benutzer von...

Lemo 19. Mai 2016

Google hat es geschafft, dass Nutzer freiwillig Daten bereitstellen, die Unternehmen...



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