Googles KI-Regeln: Auf den Spuren Asimovs
Google erlegt sich für seine Arbeit mit künstlicher Intelligenz ein Regelwerk auf: Wie bei Asimovs Robotergesetzen soll eine KI keinen Schaden anrichten und einem Menschen gehorchen. Die Regeln enthalten aber Formulierungen, die eine umstrittene Nutzung von künstlicher Intelligenz nicht ausschließen.
Google hat in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) eine Reihe von Regeln veröffentlicht, die für das Unternehmen bei der Arbeit mit künstlicher Intelligenz gelten sollen. Wie bei den Robotergesetzen(öffnet im neuen Fenster) des Science-Fiction-Autors Isaac Asimov soll das Regelwerk Auswege für ethische Probleme aufzeigen, die bei der Arbeit mit einer KI auftauchen können.
Google ist dabei etwas ausführlicher als Asimov, der zunächst drei, später vier Roboterregeln aufgestellt hatte. Gleichzeitig hält sich das Unternehmen auch einige Schlupflöcher offen, die zumindest stellenweise Praktiken ermöglichen, die als unethisch erachtet werden könnten. Das wird direkt im ersten Punkt ersichtlich: "Sei nützlich für die Gesellschaft."