Googles KI-Chatbot: Bard soll sich Details aus dem Leben der Menschen merken
Google wird den Chatbot Bard künftig um wesentliche Features erweitern. Schließlich soll das Tool einmal sinnvoll als Google-Suche oder KI-Beratung eingesetzt werden können. Ein weiterer Schritt dahin: Der Hersteller wird die Software um ein Gedächtnis ergänzen. Das ist ein Cache, in den diverse wichtige Informationen gespeichert und für spätere Konversationen wieder abgerufen werden können.
Die Memory-Funktion wurde in einer frühen Entwicklungsphase vom Android-Entwickler Dylan Roussel(öffnet im neuen Fenster) entdeckt. Der Franzose kooperierte mit dem Magazin 9to5google(öffnet im neuen Fenster) , das die gefundenen Informationen veröffentlichte. In der frühen Version können User wohl noch manuell Memory-Daten erstellen. In Zukunft sollte Bard in der Lage sein, selbstständig wichtige Informationen aus vergangenen Gesprächen zu extrahieren und diese zu speichern.
Zahl der Kinder und Esspräferenzen merken
Im Beispiel merkt sich Bard beispielsweise den Fakt, dass die nutzende Person nicht gern Fleisch ist, zwei Kinder hat und sich kürzere Antworten vom Chatbot wünscht. All diese Infos kann Bard verwenden, um künftige Anfragen personalisierter beantworten zu können. Einmal gespeicherte Daten sollen zudem auch wieder gelöscht werden können, ähnlich wie es beispielsweise auch bei Google-Konten und gespeicherten Google-Suchergebnissen der Fall ist. Zudem soll es eine Art Inkognito-Modus geben, bei dem Bard Konversationen nicht im Memory-Bereich abspeichert.
Microsoft und OpenAI arbeiten an einem ähnlichen Konzept. Microsoft 365 Copilot , das auf mehreren KI-Systemen wie etwa GPT-4 basiert, kann sich Details vergangener Konversationen merken und diese in künftige Queries einfließen lassen. Bisher befinden sich Googles und Microsofts Systeme aber noch in der Entwicklungs- und Testphase.
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