Googles Hardware-Chef: Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin

Wie mag es wohl ablaufen, wenn man Googles Hardware-Chef zu Hause besucht? Rick Osterloh hat in einem Interview versprochen, Gäste darauf hinzuweisen, dass smarte Lautsprecher in seinem Haushalt vorhanden sind.

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Rick Osterloh will Besuch auf smarte Lautsprecher im Haushalt hinweisen.
Rick Osterloh will Besuch auf smarte Lautsprecher im Haushalt hinweisen. (Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images)

Er sei über die Frage überrascht, räumte Rick Osterloh, der bei Google die Hardware-Sparte leitet, ein. Die BBC hat Osterloh in einem Interview gefragt, ob er Gäste bei sich zu Hause darauf hinweisen würde, dass in seinem Haushalt smarte Lautsprecher stehen. Die Frage beantwortete er mit ja, erklärte aber, dass er darüber bisher noch nicht nachgedacht habe.

"Muss der Eigentümer eines Hauses einem Gast das mitteilen? Ich würde es tun und tue es auch, wenn jemand in mein Haus kommt", sagte er im Interview. Wobei sich die Frage stellt, warum er Besucher darauf hinweist, ohne sich diese Frage bisher gestellt zu haben. Kritisch merkt er an, dass die Produkte selbst darauf hinweisen sollten. Wie das in der Praxis umgesetzt werden soll, bleibt dabei offen. Denn die Geräte wissen ja nicht, wann sich Besuch im Haushalt befindet.

In dem Interview ging Osterloh lediglich darauf ein, dass er vor smarten Lautsprechern warnen würde, die mit Alexa, Google Assistant oder Siri laufen. Smarte Lautsprecher können mit Sprachbefehlen gesteuert werden und werden mit einem Signalwort aktiviert, das je nach Dienst unterschiedlich ist.

Umgang mit digitalen Assistenten auf Smartphones

In dem Interview wurde nicht thematisiert, ob Osterloh jeden Menschen in seinem Umfeld auch darauf hinweist, wenn auf seinem Smartphone ein digitaler Assistent aktiv ist. Auch darüber kann es wie bei smarten Lautsprechern passieren, dass Personen in seinem Umfeld von einem digitalen Assistenten belauscht werden, indem er sich etwa während einer Unterhaltung aktiviert.

Menschen hören Mitschnitte digitaler Assistenten an

In den vergangenen Monaten wurde zuerst bekannt, dass bei Amazon Alexa-Mitschnitte von Menschen angehört und mit Nutzerdaten verknüpft werden. Danach wurde das Mithören beim Google Assistant aufgedeckt, dann traf es Apple mit Siri. Alle Anbieter der digitalen Assistenten haben es dabei versäumt, bei der Einrichtung deutlich auf das Mithören durch Menschen hinzuweisen.

Google setzte Anfang Juli die Auswertung der Google-Assistant-Aufnahmen durch Menschen aus und will die Regeln für das nachträgliche Anhören von Mitschnitten ändern. Apple folgte mit einem weltweiten Stopp des Mithörens der Siri-Sprachaufnahmen durch Menschen.

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