Googlebooks: Google kündigt neue Notebook-Reihe mit Android-Kompatibilität an
Mit den Googlebooks hat Google eine neue Reihe von Laptops angekündigt. Nach den Chromebooks soll bei den Googlebooks(öffnet im neuen Fenster) der Fokus auf Interoperabilität mit Android und Android-Geräten sowie KI-Funktionen liegen.
Auf Googlebooks werden Android-Apps nativ laufen, die Benutzeroberfläche erinnert an Chrome OS. Nutzer sollen über das Googlebook auch direkt auf ihr Android-Smartphone zugreifen können. So sollen sich etwa auf der Desktop-Oberfläche Anwendungen starten lassen, die auf dem Smartphone installiert sind.
Dabei erscheinen diese auf der Benutzeroberfläche des Googlebooks und sollen sich wie eine Anwendung bedienen lassen, die auf dem Rechner installiert ist. Das bedeutet, dass keine Touch-Bewegungen emuliert werden, sondern mit Maus und Tastatur gearbeitet werden kann. Wie gut das unter anderem mit Spielen funktioniert, wird sich zeigen. Auch Daten auf dem Smartphone sollen sich nahtlos auf einem Googlebook nutzen lassen.
Neue KI-Funktionen für Laptops
Bei den Googlebooks spielt Gemini Intelligence eine große Rolle. So nennt Google künftig seine KI-Funktionen, die unter anderem mehr Automation und agentische Funktionen enthalten sollen. Eine neue KI-Funktion für Googlebooks betrifft den Cursor: Wedeln Nutzer ihn kurz hin und her, kann er direkt für KI-Anfragen verwendet werden.
So kann der dann von Google Magic Pointer genannte Cursor kontextbasierte Informationen liefern, wenn Nutzer auf Inhalte klicken. Wird mit dem Magic Pointer auf ein Datum in einer E-Mail geklickt, kann automatisch ein Meeting erstellt werden. Auch sollen sich zwei Bilder anklicken und so kombinieren lassen.
Ebenfalls Teil der neuen Googlebooks wird die Gemini-Intelligence-Funktion Create my Widget sein, mit der Nutzer sich Custom-Widgets bauen können. Diese werden dann auf dem Desktop der Googlebooks angezeigt.
Zu den Hardwarepartnern Googles gehören Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Die ersten Googlebooks sollen im Herbst 2026 erscheinen und an einer Regenbogen-LED-Leiste erkennbar sein. Ein spezifisches Modell hat Google noch nicht bekanntgegeben, entsprechend auch keine technischen Details.