Abo
  • Services:

Auslieferung von Waren am Boden an ihre Grenzen gelangt

Ein drohnenbasiertes Liefersystem sei notwendig, weil die Auslieferung von Waren am Boden an ihre Grenzen gelangt sei. "Nicht nur gibt es viele Gegenden auf der Erde, in denen es über lange Zeiten wegen Regenzeiten keine befahrbaren Straßen gibt oder sogar überhaupt keine Transportmöglichkeiten am Boden außer einem Esel", so Teller. "Drohnen könnten dort etwa die Lieferung von Medikamenten oder die Versendung von Blutproben enorm beschleunigen und zugleich verbilligen."

Stellenmarkt
  1. MT AG, Großraum Düsseldorf-Köln-Dortmund
  2. TDM Systems GmbH, Tübingen

Doch Google will nicht nur in Gegenden mit wenig entwickelter Infrastruktur mit Project Wing starten. "Dasselbe Problem existiert in den meisten großen Städten dieser Welt - und es verschärft sich zunehmend. In Peking, Chicago oder São Paulo kann es mehrere Stunden dauern, etwas zu bekommen, was nur zehn Kilometer entfernt ist." Die Anlieferung zu Fuß sei dort oftmals schneller. "Es ist absurd, 2.000 Kilogramm Stahl in Bewegung zu setzen - einen Lieferwagen - und Lärmbelästigung ebenso wie den CO2-Ausstoß und selbst die Gefährdung von Menschenleben in Kauf zu nehmen, nur um ein Zwei-Kilogramm-Paket ans andere Ende der Stadt zu bringen."

Bedeutend sei bei einer drohnengestützten Zustellung vor allem die Geschwindigkeitszunahme. Dadurch könne das Konsumverhalten in den Industriegesellschaften grundsätzlich verändert werden, meinte Teller. "Es wird bei vielen Dingen keine Notwendigkeit mehr geben, sie zu besitzen." Google geht zudem davon aus, dass mit Drohnen, die Menschen als Zusteller ersetzen, die Kosten für Lieferungen deutlich sinken werden. "Selbstfliegende Geräte können gerade in der Überbrückung der letzten Meile bei der Zustellung die Kosten massiv reduzieren", betonte Teller.

Doch die US-Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hatte erst im Juni 2014 klargestellt, dass sie die Auslieferung von Waren über Drohnen als illegal ansehe.

Google betreibt bereits seinen automobilbasierten Lieferdienst Google Shopping Express in San Francisco und einigen anderen Orten. Teller: "Wir verfügen bereits über eine Software-Infrastruktur, die Geschäfte, die über Waren verfügen, mit den Menschen verbinden, die diese brauchen. Das müssen wir nicht neu erfinden." Dazu kämen Google Maps und zahlreiche Ortsdaten der Nutzer von Android-Smartphones. Um Lieferungen zustellen zu können, werde es etwa entscheidend sein, den Aufenthaltsort der Zielperson zu bestimmen, sagte Teller. "Google hat sehr viele Daten, die dabei helfen können, dieses Problem zu lösen." Zudem könne auf die Erfahrungen bei der Entwicklung mit selbstfahrenden Autos zurückgegriffen werden. "Selbstfliegende Geräte haben mehr mit selbstfahrenden Wagen gemeinsam als mit ferngesteuerten Flugzeugen."

Google hatte im Mai 2013 mit Makani Power einen Hersteller von fliegenden Windturbinen gekauft.

Google hat zudem das Unternehmen Titan Aerospace übernommen, das Drohnen entwickelt hat, die einen Internetzugang in abgelegene Regionen bringen sollen. Titan Aerospace stellt Drohnen her, die mit Sonnenenergie betrieben werden, für fünf Jahre in der Luft bleiben können und in großer Höhe fliegen.

 Google X: Google bereitet einen eigenen Drohnen-Lieferdienst vor
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Jetzt für 150 EUR kaufen und 75 EUR sparen
  2. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Citadelle 31. Aug 2014

Nachdem nun scheinbar alle Gags verschossen sind und sich der Rauch langsam legt. Möchte...

haltoroman 30. Aug 2014

Recht viel lauter wie ein Postauto wird doch so eine Drohne mit Elektromotor auch nicht...

Butterkeks 30. Aug 2014

Sie meinten ja, dass das ein langfristiges Ziel wäre. Vllt. wollen sie die Drohnen ja...

Hutschnur 30. Aug 2014

Offtopic, aber wenn du die richtigen Organisationen unterstützt, z.B. SENS.org, dann...

Gamma Ray Burst 30. Aug 2014

Ja nun muss man nur noch fragen, wo steigt der Anteil der 20-30 jährigen in den nächsten...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Bundesnetzagentur Regierung will gemeinsames 5G-Netz auf dem Land durchsetzen
  2. Mobilfunk Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen
  3. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Neues Produkt USB-C-Ladekabel für die Apple Watch vorgestellt
  2. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /