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Google Workspace: Google gibt US-Behörden enormen Rabatt

Mit der Senkung seiner Preise für Google Workspace will der Konzern von den Sparmaßnahmen der US-Regierung profitieren.
/ Mike Faust
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Google Workspace ist bereits vom US-Bundesprogramm für die Feststellung der Sicherheit von Clouddiensten zertifiziert. (Bild: Google)
Google Workspace ist bereits vom US-Bundesprogramm für die Feststellung der Sicherheit von Clouddiensten zertifiziert. Bild: Google

Im Zuge der von US-Präsident Donald Trump angeordneten Sparmaßnahmen bietet Google das Softwarepaket Workspace den US-amerikanischen Bundesbehörden mit einem Rabatt von 71 Prozent an. Wie der Konzern in einem Blogbeitrag bekannt gab(öffnet im neuen Fenster) , ist die Software bereits durch das US-Bundesprogramm für die Feststellung der Sicherheit von Clouddiensten (Fedramp) zertifiziert und soll die Prioritäten der aktuellen US-Regierung bedienen, Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern.

Google Workspace enthält mehrere Anwendungen, mit denen sich die Office-Programme von Microsoft ersetzen lassen. Ohne zusätzliche Kosten will man zudem die Google-KI Gemini und das KI-Tool NotebookLM bereitstellen. Gemini sei zudem das erste KI-Tool, das die High-Autorisierung von Fedramp erhalten habe, hieß es weiter.

Laut dem Beitrag wird Google Workspace bereits im US-Energieministerium, dem militärischen Forschungsinstitut Air Force Research Laboratory und weiteren US-Bundeseinrichtungen eingesetzt. Der nun gewährte Rabatt bezieht sich auf die volumenbasierten Preise und gilt für Bundesbehörden jeglicher Größe.

US-Ministerien diversifizieren bereits ihre Cloudspeicher

Google behauptet zudem, dass sich durch die rein cloudbasierten Anwendungen Angriffspunkte eliminieren ließen, die von lokal installierter Software ausgehen, was die Sicherheit erhöhe. Auch soll die in Workspace integrierte KI-Abwehr eine Vielzahl von Bedrohungen frühzeitig erkennen und dadurch Spam und Phishing-Versuche reduzieren.

Anhaltende Cyberangriffe und die Sicherheitspraktiken von Microsoft führten bereits dazu, dass US-Ministerien ihre Daten auf Server von Amazon (AWS) und Alphabet (Google Cloud) auslagerten . Der Konzern musste sich zudem nach chinesischen Hackerangriffen Sicherheitsversagen vorwerfen lassen .

Erst kürzlich erhöhte Microsoft die Preise für Exchange und Sharepoint Server für Business-Kunden. Mit der Einführung von KI-Produkten stiegen auch die Preise von Office 365 für Privatanwender .


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