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Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden.
Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden. (Bild: Google/Foto: Golem.de)

Google Wifi im Test: Google mischt mit im Mesh

Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden.
Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden. (Bild: Google/Foto: Golem.de)

Kinderleicht soll die Einrichtung sein und dank des Mesh-Systems soll das WLAN zu Hause nahezu verlustfrei erweiterbar sein. Google Wifi setzt auf gängige Standards und hält weitgehend, was es verspricht. Für Nerds, die viel konfigurieren wollen, ist der WLAN-Booster aber eher nicht geeignet.
Ein Test von Jörg Thoma

Mesh-Systeme gewinnen an Popularität und werden immer günstiger. Google reiht sich mit einem besonders preisgünstigen Angebot ein, das jetzt auch in Deutschland verfügbar ist: Google Wifi. Angepriesen wird die WLAN-Erweiterung als besonders einsteigerfreundlich. Die Einrichtung ist weitgehend automatisiert, Google Wifi soll ohne Eingreifen stets die optimale Verbindung ermitteln und außerdem sollen die Stationen schick aussehen und möglichst unauffällig herumstehen.

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  • Jeder Node hat zwei LAN-Buchsen und ein USB-3-Stecker für die Stromversorgung. (Google/Foto: Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Nodes sind QR-Codes für die Konfiguration. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi kann auch als Nachtleuchte verwendet werden. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi leuchtet rot, wenn keine Verbindung zum Netzwerk besteht. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi gibt es im Einer- oder Zweier-Pack (Google/Foto: Golem.de)
  • Die App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung von Google Wifi. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Zunächst sucht die App nach abgeschlossenen Stationen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend muss der primäre Node ausgewählt werden, der per LAN-Kabel mit dem Router verbunden ist. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Per Smartphone wird der QR-Code eingescannt, der ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... sich auf der Rückseite des Geräts befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird konfiguriert und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... ein Name passend zum Standort vergeben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das neue WLAN bekommt einen Namen und ein Kennwort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird wieder konfiguriert. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt können weitere Nodes hinzugefügt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dazu gibt die App Hinweise auf einen geeigneten Standort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt wird das WLAN getestet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Falls ein Node ungünstig platziert ist, gibt die App Hinweise und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... wartet vor einem erneuten Test, bis der Node an seinem neuen Platz steht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt läuft es! (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend erscheint ein Überblick über das neue Netzwerk. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann erfolgt ein Software-Update. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Nachträglich kann man das neue WLAN ebenfalls testen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die App bietet auch weitere Einstellungen und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... nochmals eine Übersicht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen zur Privatsphäre werden genau beschrieben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Tiefergehende Einstellungen können ebenfalls vorgenommen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi verwendet Googles eigene DNS-Server. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dem primären Knotenpunkt kann eine statische IP-Adresse zugewiesen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Im Mesh-Netzwerk wird der Netzwerk-Modus automatisch gesetzt. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Updates sollen regelmäßig und automatisch verteilt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch weitere Benutzer zur Verwaltung von Google Wifi eingerichtet werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi sucht automatisch nach wenig belegten Kanälen. Hier ist die Signalstärke stärker als die des Routers, obwohl sich das Smartphone näher am Router als einem Node von Google Wifi befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Auf den Nodes ist ein kleiner Webserver, über den ein Client informiert wird, wenn er pausieren muss. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Jugendschutz soll es wohl künftig auch geben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi muss aber über die App konfiguriert werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
Jeder Node hat zwei LAN-Buchsen und ein USB-3-Stecker für die Stromversorgung. (Google/Foto: Golem.de)

Prinzipbedingt sind die Konfigurationsmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert und deswegen für Fortgeschrittene eher uninteressant. Aber die weitgehende Wartungsfreiheit hat durchaus ihren Reiz und in unserem Test verrichtete Google Wifi zuverlässig seine Aufgabe, das WLAN zu erweitern und beschleunigen. Die dazugehörige App ermöglicht weniger Eingriffe in die Hardware oder für Netzwerkeinstellungen als andere Profilösungen, bietet dafür aber übersichtliche Konfigurationsmöglichkeiten zur Nutzung im heimischen WLAN. Ein paar Ungereimtheiten und Fallstricke gibt es aber doch - nicht alle sind Google Wifi anzukreiden.

Rund statt eckig

Die Stationen - oder Nodes - heben sich durch das zylindrische Design deutlich von anderen, meist quadratischen Geräten ab. Es gibt keine sichtbaren Antennen, die Verkabelung verschwindet durch eine Ausbuchtung in die Unterseite des Geräts. Auf halber Höhe des weißen Kunststoffgehäuses ist ein schmaler Streifen, durch den eine LED leuchtet, im konfigurierten Betriebsmodus ebenfalls in weißer Farbe. Es kann so auch als Nachtlicht verwendet werden. Über die App lässt sich die Helligkeit nachträglich einstellen. Mit 340 Gramm ist Google Wifi schwerer als vergleichbare Geräte und mit einem Durchmesser von 106 mm und einer Höhe von 69 mm recht groß.

Google Wifi ist zwar mit kräftiger Hardware ausgestattet, aber kein High-End-Gerät: Die Antennenkonfiguration gibt Google mit 2x2 MIMO bei Nutzung von 802.11a/b/g/n/ac an. Die Antenne ist als fast durchgängiger Ring im Inneren des Gehäuses platziert. Als Dual-Band-Gerät wird maximal 1.200 MBit/s unterstützt, davon werden 867 MBit/s für ac-WLAN benötigt. Mit seinem AC1200-Standard ist Google Wifi durchaus kompatibel zu den meisten gängigen Geräten, inzwischen sind Geräte mit AC2300 oder mehr erhältlich. Außerdem gibt es eine Zigbee-Schnittstelle.

Gute Reichweite im vermaschten Netz 

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mgutt 14. Aug 2017

Auf Seite 3 steht das im Artikel: "Nicht die Clients wie Smartphones oder Notebooks...

MrKing 05. Jul 2017

"Each unit has a Gigabit WAN and a Gigabit LAN port and can work as a router or an...

widdermann 03. Jul 2017

Sehe keinen Grund warum das nicht gehen sollte

widdermann 03. Jul 2017

Guter Witz. PoE bei einem Mesh-System. ROFL....

sp_himmel 29. Jun 2017

Hört sich für mich Laien erst einmal gut an. Aber: Ich habe eine Fritzbox im Keller, der...



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