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Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden.
Mit Google Wifi kann das heimische WLAN um ein Mesh-Netzwerk erweitert werden. (Bild: Google/Foto: Golem.de)

Dynamische Kanalwahl

Nicht die Clients wie Smartphones oder Notebooks kümmern sich um die Auswahl des Frequenzbands und des korrekten WLAN-Access-Points, sondern das WLAN-System übernimmt dies selbst. Prinzipbedingt ist das der bessere Weg, da dem WLAN-System mehr Informationen zur Infrastruktur bereitstehen als den jeweiligen Clients. Allerdings ist der Frequenzbereich im 5-GHz-Band auf die Kanäle 36 bis 48 begrenzt, weil Google derzeit noch auf die Radarschutztechnik DFS verzichtet, die bei den höheren Kanälen 52 bis 64 oder 100 bis 140 notwendig wären. In unseren Testumgebungen in zwei Berliner Wohnhäusern sind die Kanäle 36 bis 48 aber noch längst nicht ausgereizt. Außerdem scannt Google Wifi die Umgebung in regelmäßigen Abständen und wechselt automatisch den Kanal, wenn ihn sich zu viele fremde WLANs in teilen. Das funktionierte bemerkenswert gut.

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  • Jeder Node hat zwei LAN-Buchsen und ein USB-3-Stecker für die Stromversorgung. (Google/Foto: Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Nodes sind QR-Codes für die Konfiguration. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi kann auch als Nachtleuchte verwendet werden. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi leuchtet rot, wenn keine Verbindung zum Netzwerk besteht. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi gibt es im Einer- oder Zweier-Pack (Google/Foto: Golem.de)
  • Die App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung von Google Wifi. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Zunächst sucht die App nach abgeschlossenen Stationen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend muss der primäre Node ausgewählt werden, der per LAN-Kabel mit dem Router verbunden ist. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Per Smartphone wird der QR-Code eingescannt, der ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... sich auf der Rückseite des Geräts befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird konfiguriert und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... ein Name passend zum Standort vergeben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das neue WLAN bekommt einen Namen und ein Kennwort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird wieder konfiguriert. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt können weitere Nodes hinzugefügt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dazu gibt die App Hinweise auf einen geeigneten Standort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt wird das WLAN getestet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Falls ein Node ungünstig platziert ist, gibt die App Hinweise und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... wartet vor einem erneuten Test, bis der Node an seinem neuen Platz steht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt läuft es! (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend erscheint ein Überblick über das neue Netzwerk. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann erfolgt ein Software-Update. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Nachträglich kann man das neue WLAN ebenfalls testen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die App bietet auch weitere Einstellungen und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... nochmals eine Übersicht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen zur Privatsphäre werden genau beschrieben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Tiefergehende Einstellungen können ebenfalls vorgenommen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi verwendet Googles eigene DNS-Server. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dem primären Knotenpunkt kann eine statische IP-Adresse zugewiesen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Im Mesh-Netzwerk wird der Netzwerk-Modus automatisch gesetzt. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Updates sollen regelmäßig und automatisch verteilt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch weitere Benutzer zur Verwaltung von Google Wifi eingerichtet werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi sucht automatisch nach wenig belegten Kanälen. Hier ist die Signalstärke stärker als die des Routers, obwohl sich das Smartphone näher am Router als einem Node von Google Wifi befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Auf den Nodes ist ein kleiner Webserver, über den ein Client informiert wird, wenn er pausieren muss. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Jugendschutz soll es wohl künftig auch geben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi muss aber über die App konfiguriert werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
Google Wifi sucht automatisch nach wenig belegten Kanälen. Hier ist die Signalstärke stärker als die des Routers, obwohl sich das Smartphone näher am Router als einem Node von Google Wifi befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)

Die Einrichtung und der Betrieb werden ausschließlich per App gesteuert und für Android ab Version 4.0 und iOS ab Version 8.0 zur Verfügung stehen. Ein Webinterface gibt es nicht, was wir als Manko empfinden. Zwar entdeckten wir bei einem Portscan einen Webserver auf den Geräten. Darüber wird aber nur der Hinweis ausgegeben, dass eine App für den Betrieb notwendig, eine angesurfte Webseite gesperrt oder das WLAN für das Gerät vorübergehend deaktiviert ist. Doch dazu später mehr.

IPv4 und IPv6

Wird die Basisstation per beigelegtem Ethernetkabel an einem Router angeschlossen, holt sie sich dort - sofern vorhanden - per DHCP eine IP-Adresse ab. Alternativ kann in der App der Basisstation eine feste IP-Adresse zugewiesen werden. Sein eigenes Netzwerk verwendet stets das Subnetz 192.168.86.0/24, was sich nicht verändern lässt. Google Wifi beherrscht inzwischen auch IPv6, das allerdings explizit aktiviert werden muss. Darüber sind die Nodes aber dann auch von außerhalb des Netzwerks per Ping zu erreichen.

Im Mesh-Modus führt das zu einer doppelten Adressübersetzung (Double-NAT), was unter Umständen zu Problemen bei einigen Onlinespielen oder bei VoIP führen kann. Verwendet man nur einen einzigen Google-Wifi-Node, lässt sich dieser auch als Netzwerkbrücke oder im Access-Point-Modus verwenden. Der Access-Point-Modus in Kombination mit mehreren Nodes soll später per Software-Update nachgereicht werden.

QR-Codes statt WPS

In der App werden alphanumerische Codes aller entdeckten Nodes aufgelistet. Die Codes befinden sich auf der Unterseite der Stationen. Daneben gibt es einen QR-Code. Beim Einrichten des ersten Nodes muss dieser mit dem Smartphone eingescannt werden. Wenige Sekunden später wechselt die Farbe der LED von Blau zu Weiß, die App meldet Vollzug und beginnt mit einem Software-Update, was wiederum einige Minuten dauert.

Weitere Nodes können anschließend per Abgleich der alphanumerischen Codes über Bluetooth Low Energy (BLE) konfiguriert werden, wenn das Smartphone sich in der Nähe befindet. Scheitert ein Datenaustausch per BLE, lässt sich stattdessen wieder der QR-Code auf der Rückseite einer Station einlesen. Erstaunlicherweise gelang die erneute Konfiguration einer bereits verwendeten Station auch ohne Bluetooth oder QR-Code, auch nachdem wir einen Factory Reset vorgenommen haben. Das liegt vermutlich an den in der App zuvor gespeicherten Informationen. So gelang uns die Einrichtung aller vier Stationen problemlos in wenigen Minuten. Dankenswerterweise verzichtet Google auf WPS, das wegen Sicherheitsbedenken immer mehr in die Kritik gerät.

Wer will, kann Google Wifi auch als Ersatz für einen Router verwenden, wenn die Basisstation an ein Modem angeschlossen wird. Dann lassen sich in den Einstellungen der App unter PPPoE die Zugangsdaten zur Einwahl beim Internet Service Provider (ISP) eintragen.

 Gute Reichweite im vermaschten NetzGoogle sammelt keine Daten 

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mgutt 14. Aug 2017

Auf Seite 3 steht das im Artikel: "Nicht die Clients wie Smartphones oder Notebooks...

MrKing 05. Jul 2017

"Each unit has a Gigabit WAN and a Gigabit LAN port and can work as a router or an...

widdermann 03. Jul 2017

Sehe keinen Grund warum das nicht gehen sollte

widdermann 03. Jul 2017

Guter Witz. PoE bei einem Mesh-System. ROFL....

sp_himmel 29. Jun 2017

Hört sich für mich Laien erst einmal gut an. Aber: Ich habe eine Fritzbox im Keller, der...



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