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Gute Reichweite im vermaschten Netz

Google Wifi ist mit nur zwei Funkmodulen ausgestattet, die auch für das Backbone im Mesh-Netzwerk verwendet werden. Das reduziert den Datendurchsatz geringfügig für angebundene Clients. Teurere Lösungen haben ein weiteres Modul, das ausschließlich für das Backbone reserviert ist. In der App lassen sich einzelne Geräte jedoch priorisieren, wenn eine datenintensive Verbindung einmal nötig ist. Selbst bei einer Verbindung vom vierten Stock auf den Gehweg lag der Datendurchsatz bei etwa 50 MBit/s. In der Wohnung waren es meist Werte von 120 MBit/s beim Audiostreaming, auch wenn noch eine Wand zwischen Client und Node dazwischen lag. Auch im Stockwerk unter der Wohnung erreichten wir mit 90 bis 100 MBit/s recht gute Werte.

  • Jeder Node hat zwei LAN-Buchsen und ein USB-3-Stecker für die Stromversorgung. (Google/Foto: Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Nodes sind QR-Codes für die Konfiguration. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi kann auch als Nachtleuchte verwendet werden. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi leuchtet rot, wenn keine Verbindung zum Netzwerk besteht. (Google/Foto: Golem.de)
  • Google Wifi gibt es im Einer- oder Zweier-Pack (Google/Foto: Golem.de)
  • Die App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung von Google Wifi. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Zunächst sucht die App nach abgeschlossenen Stationen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend muss der primäre Node ausgewählt werden, der per LAN-Kabel mit dem Router verbunden ist. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Per Smartphone wird der QR-Code eingescannt, der ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... sich auf der Rückseite des Geräts befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird konfiguriert und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... ein Name passend zum Standort vergeben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das neue WLAN bekommt einen Namen und ein Kennwort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann wird wieder konfiguriert. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt können weitere Nodes hinzugefügt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dazu gibt die App Hinweise auf einen geeigneten Standort. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt wird das WLAN getestet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Falls ein Node ungünstig platziert ist, gibt die App Hinweise und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... wartet vor einem erneuten Test, bis der Node an seinem neuen Platz steht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Jetzt läuft es! (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Anschließend erscheint ein Überblick über das neue Netzwerk. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dann erfolgt ein Software-Update. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Nachträglich kann man das neue WLAN ebenfalls testen. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die App bietet auch weitere Einstellungen und ... (Google/Screenshot: Golem.de)
  • ... nochmals eine Übersicht. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen zur Privatsphäre werden genau beschrieben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Tiefergehende Einstellungen können ebenfalls vorgenommen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi verwendet Googles eigene DNS-Server. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Dem primären Knotenpunkt kann eine statische IP-Adresse zugewiesen werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Im Mesh-Netzwerk wird der Netzwerk-Modus automatisch gesetzt. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Updates sollen regelmäßig und automatisch verteilt werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Es können auch weitere Benutzer zur Verwaltung von Google Wifi eingerichtet werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi sucht automatisch nach wenig belegten Kanälen. Hier ist die Signalstärke stärker als die des Routers, obwohl sich das Smartphone näher am Router als einem Node von Google Wifi befindet. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Auf den Nodes ist ein kleiner Webserver, über den ein Client informiert wird, wenn er pausieren muss. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Jugendschutz soll es wohl künftig auch geben. (Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Wifi muss aber über die App konfiguriert werden. (Google/Screenshot: Golem.de)
Anschließend erscheint ein Überblick über das neue Netzwerk. (Google/Screenshot: Golem.de)
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Das von Google Wifi bereitgestellte vermaschte Netzwerk soll auch Aussetzer verhindern, wenn der Client von einem Node zum anderen wechselt. Bei der Videotelefonie klappte das gut, beim Audiostreaming gab es jedoch kleine, kaum hörbare Aussetzer beim Wechsel zwischen den Stationen.

Ordentlich ausgeleuchtet

Auf Anfrage von Golem.de sagte der zuständige Produktmanager bei Google, Ben Brown, Google Wifi lasse sich beliebig um weitere Nodes erweitern. Allerdings sinke dann der Datendurchsatz stetig, was wohl auch dem Mangel eines dezidierten Moduls für das Backbone geschuldet ist. Uns standen vier Stationen zur Verfügung, die aber reichen, um mindestens 200 Quadratmeter gut zu versorgen.

Jede Station hat an der Unterseite zwei RJ54-Buchsen mit Gigabit-Ethernet. Eine verbindet die Basisstation mit dem WAN, etwa über einen Router. Mit beiden lässt sich die Station auch als Switch verwenden, auch per Powerline. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-3.0-Steckplatz und das beigelegte Netzteil. Offenbar dient der Steckplatz ausschließlich zur Stromversorgung, schließt man eine Station per USB an einen Linux-Rechner, gibt der Kernel keinerlei Meldungen aus. Der Anschluss externer Datenträger oder anderer Geräte ist also nicht vorgesehen.

Bluetooth zur Konfiguration

Ebenfalls integriert ist Bluetooth Smart alias Bluetooth Low Energy, das allerdings lediglich zur Einrichtung dient. Zur Ausstattung gehören ferner 512 MByte RAM, was recht großzügig ist. Per eMMC sind 4 GByte Flashspeicher angebunden, intern arbeitet ein ARM-Vierkernprozessor, der mit bis zu 710 MHz getaktet werden kann. Die Leistungsaufnahme lag zwischen 3 und 7 Watt. Infineons SLB 9615 dient als (TPM) Trusted Platform Module, verschlüsselt wird per WPA2-PSK. Google verspricht automatische Updates für die Geräte.

Ansonsten ergab der Scan mit Nmap auf die Basisstation von außen keinerlei Unregelmäßigkeiten. Außer der MAC-Adresse gab das Gerät keine Informationen preis und es gab keine offenen Ports. Im internen Netz waren die Geräte nur geringfügig geschwätziger. Die drei eben genannten Webseiten werden über den Webserver jeweils auf den Ports 80, 8080 und 8081 ausgeliefert. Es gibt den Mini-UPnP-Server 1.9, der UPnP in Version 1.1 kennt. Außerdem läuft darauf der Linux-Kernel 3.13, der auch in Googles Betriebssystem Brillo verwendet wird, das wiederum auf Googles Router Onhub läuft. In den Header-Dateien entdeckten wir mehrfach die Zeichenkette "Onhub".

 Google Wifi im Test: Google mischt mit im MeshDynamische Kanalwahl 
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mgutt 14. Aug 2017

Auf Seite 3 steht das im Artikel: "Nicht die Clients wie Smartphones oder Notebooks...

MrKing 05. Jul 2017

"Each unit has a Gigabit WAN and a Gigabit LAN port and can work as a router or an...

widdermann 03. Jul 2017

Sehe keinen Grund warum das nicht gehen sollte

widdermann 03. Jul 2017

Guter Witz. PoE bei einem Mesh-System. ROFL....

sp_himmel 29. Jun 2017

Hört sich für mich Laien erst einmal gut an. Aber: Ich habe eine Fritzbox im Keller, der...


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