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Google warnt: Gefährliche Modem-Lücke in Pixel-Smartphones unter Beschuss

Security-Alert
Die neuen Updates für Google-Pixel-Geräte schließen Hunderte von Sicherheitslücken. Eine ist besonders gefährlich und wird bereits ausgenutzt.
/ Marc Stöckel
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Pixel-Nutzer sollten dringend ihre Geräte aktualisieren. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Pixel-Nutzer sollten dringend ihre Geräte aktualisieren. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Google hat zum 15. September wichtige Sicherheitsupdates für das Android-Betriebssystem seiner Pixel-Geräte veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster). Damit schließt der Konzern zahlreiche Sicherheitslücken, von denen mindestens eine bereits aktiv ausgenutzt wird. Angreifer können anfällige Geräte damit ohne jegliche Interaktion mit dem Zielnutzer kompromittieren. Pixel-Nutzer sollten daher dringend die neuesten Updates einspielen.

Die aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke klafft in der Modem-Komponente, ist als CVE-2026-58704(öffnet im neuen Fenster) registriert und erreicht mit einem CVSS-Wert von 8,0 einen hohen Schweregrad. Laut Beschreibung können Angreifer damit auf geringe Distanz zu einem Pixel-Gerät ihre Rechte ausweiten, ohne dass eine Nutzerinteraktion oder zusätzliche Ausführungsrechte nötig sind.

Die Ursache für die Lücke liegt den Angaben zufolge in einem nicht näher spezifizierten Logikfehler im Code, welcher einen Schutzmechanismus außer Kraft setzt (CWE-693(öffnet im neuen Fenster)) und zu einer unzulässigen Autorisierung (CWE-285(öffnet im neuen Fenster)) führen kann. Auch hinsichtlich der laufenden Angriffe nennt Google bisher keine Details. Der Konzern gibt lediglich an, es gebe Hinweise auf eine "gezielte Ausnutzung in begrenztem Umfang".

Über 300 Sicherheitslücken geschlossen

Insgesamt hat Google mit den jüngsten Android-Updates für seine Pixel-Smartphones und -Tablets 110 gerätespezifische Sicherheitslücken geschlossen. Zwei davon betreffen Kernel-Komponenten und verfügen über einen hohen Schweregrad. Von den übrigen 108 Lücken erreichen 46 einen kritischen, 61 einen hohen und eine einen mittleren Schweregrad. Insgesamt neun Lücken ermöglichen eine Schadcodeausführung aus der Ferne, weitere 89 eine Rechteausweitung.

Wer ein noch nicht aus dem Support gefallenes Pixel-Gerät im Einsatz hat, sollte dieses angesichts der aktiven Ausnutzung von CVE-2026-58704 zeitnah aktualisieren. Das Patch-Level wird dabei auf die Nummer 2026-09-05 angehoben. Neben den genannten 110 Sicherheitslücken werden damit auch die 200 Lücken geschlossen, die Google mit den allgemeinen Android-Updates von Anfang September adressiert hat.

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