Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

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Street View in Deutschland und seinen Nachbarstaaten
Street View in Deutschland und seinen Nachbarstaaten (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Google lässt nach Angaben von Welt.de beim Hamburger Datenschutzbeauftragten prüfen, ob in Deutschland neue Street-View-Aufnahmen ohne die Vorgabe eines Vorabwiderspruchs möglich sind. Der Vorabwiderspruch ist der Grund dafür, dass Street View in Deutschland nur in wenigen großen Städten verfügbar und das Kartenmaterial zehn Jahre und älter ist.

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Google hatte die Straßenansichten 2010 in Deutschland eingeführt, aufgrund des hiesigen Datenschutzrechts wurde Bürgern allerdings das Recht eingeräumt, vor der Veröffentlichung der Bilder ihre Häuser verpixeln zu lassen. Seinerzeit haben so viele Menschen dieses Recht in Anspruch genommen, dass Google Hunderte zusätzliche Mitarbeiter einstellen musste.

Street View ist in Deutschland ein Blick in die Vergangenheit

Der Aufwand wurde schließlich so groß, dass Google das Projekt in Deutschland eingestellt hat. Seitdem gibt es hierzulande nur in wenigen Städten Street-View-Material, das zudem sehr alt ist. Auf der Litfaßsäule vor dem Wohnhaus des Autors prangt noch das Filmplakat des Films "Wüstenblume" aus dem Jahr 2009, um die Ecke ist noch das ehemalige Lieblingsrestaurant zu sehen, das es seit acht Jahren nicht mehr gibt.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte prüft laut dem Medienbericht Googles Anfrage, ob die Veröffentlichung neuer Bilder ohne die Vorgabe eines Vorabwiderspruchs möglich ist. Dazu will man sich mit anderen deutschen Aufsichtsbehörden absprechen. Zudem soll das Thema im Europäischen Datenschutzausschuss mit Vertretern anderer Länder besprochen werden. Möglich ist, dass Hamburg gar nicht mehr für die Regulierung zuständig ist, sondern Irland, wo Google mittlerweile seinen europäischen Hauptsitz hat.

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Auspuffanlage 27. Okt 2019

Äh doch genau das hat es nämlich dann, wenn du diese als Datenschutzspinner abstempelst...

Amilo1 21. Okt 2019

Ja, aber alles was die Kamera da von der Straße aus ablichtet, hat man ja sowieso der...

Wyall 21. Okt 2019

Warum ist die nicht direkt beim Petitionsportal des Bundestags eingereicht, wenn sie sich...

TrollNo1 21. Okt 2019

Den einzigen Nutzen hatte ich bisher beim Urlaub aussuchen. Man kann da auf der Straße am...



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