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Google: Vierte Betaversion von Android Q auch für Pixel 3A

Google hat die vierte Entwicklervorschau von Android Q veröffentlicht. Darin sind alle APIs final.

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Android Q gibt es auch für die Pixel-3A-Modelle.
Android Q gibt es auch für die Pixel-3A-Modelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die vierte Betaversion von Android Q steht bereit, diesmal für 23 Smartphones. Nach Googles Angaben sind keine grundlegend neuen Funktionen dazugekommen, sondern vor allem Fehler beseitigt worden. Zudem sind alle APIs final und das offizielle SDK samt neuem Android Studio 3.4 wird parallel veröffentlicht.

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Google ruft App-Entwickler auf, ihre Produkte unter Android Q zu testen und zu prüfen, ob sie gut mit der neuen Version laufen. Entwickler sollen sich darauf verlassen können, dass APIs nicht mehr verändert werden.

Mit Android Q wird die Gestensteuerung etwas verändert: Es wird eine Zurück-Geste geben, bei der Nutzer wie bei vielen iOS-Anwendungen über den Bildschirm streichen können, um einen Schritt zurückzuspringen. Das funktioniert sowohl am rechten als auch am linken Bildschirmrand. In der Beta 3 funktionierte die Gestensteuerung bereits recht gut. Die Erkennung der Gesten vom Bildschirmrand könnte für Hersteller wie Samsung eine Herausforderung werden, die mit ihren Edge-Displays bereits eigene Wischgesten in das Betriebssystem implementiert haben.

Updates werden aufgeteilt

Künftig sollen Updates aufgeteilt werden: Aktualisierungen bezüglich wichtiger Systemkomponenten werden installiert, sobald sie bereitstehen - im Hintergrund, ohne dass der Nutzer aktiv etwas tun muss. Auch ein Neustart soll Google zufolge nicht mehr notwendig sein.

Android Q bringt neue Sicherheitsoptionen, es unterstützt faltbare Displays und hat einen systemweiten Dark Mode, der sich auch automatisch aktivieren und von Drittanbieter-Apps genutzt werden kann. In Benachrichtigungen gibt es Vorschläge für Antworten oder Befehle, so dass Entwickler ihre Apps diesbezüglich ebenfalls anpassen sollten.

Die vierte Betaversion von Android Q ist im Entwicklervorschauprogramm verfügbar. Derzeit kann die Vorabversion auf 23 Smartphones ausprobiert werden. Bei den Pixel-Smartphones sind die Modelle Pixel 3a und Pixel 3a XL dazugekommen. Unter anderem kann Android Q wieder auf Huaweis Mate 20 Pro getestet werden, nachdem das Huawei-Modell aufgrund des US-Boykotts für anderthalb Wochen aus dem Betaprogramm entfernt worden war. Zudem kann die Betaversion auf dem Xperia XZ3 von Sony, dem Oneplus 6T, dem Nokia 8.1 von HMD Global, dem G8 von LG sowie dem Mi 9 von Xiaomi genutzt werden.

Welchen Beinamen trägt Android Q?

Wer bereits am Betaprogramm teilnimmt, kann sich die neue Version drahtlos laden. Andere Nutzer müssen sich zunächst registrieren und können sich die Software dann installieren.

Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die Namen seiner Betriebssystem-Versionen möglichst lange geheim zu halten, so auch bei Android Q. Alle bisherigen Android-Hauptversionen tragen als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen. Da Google dabei nach Alphabet vorgeht, steht der Anfangsbuchstabe schon lange vorher fest.

Nachtrag vom 6. Juni 2019, 16:55 Uhr

Aufgrund von Problemen bei der Installation hat Google das Update zurückgezogen. Aktuell kann die vierte Beta nicht drahtlos heruntergeladen werden, wie wir mit einem unserer Redaktionsgeräte überprüfen konnten. Wann der Aktualisierungsvorgang wieder startet, ist momentan noch nicht bekannt.

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