Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Google und Starbreeze als Partner: Imax arbeitet an VR-Kamera und VR-Kinos

Google I/O
Virtual Reality im ganz großen Stil: Imax Corporation entwickelt zusammen mit Google eine VR-Kamera, entsprechende 360-Grad-Filme sollen unter anderem in Einkaufszentren oder in Kinos auf Starbreezes StarVR genannten Head-mounted Displays laufen.
/ Marc Sauter
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Imax verwendet das StarVR. (Bild: Starbreeze)
Imax verwendet das StarVR. Bild: Starbreeze

Imax hat angekündigt(öffnet im neuen Fenster), zusammen mit Google und Starbreeze spezielles Virtual-Reality-Entertainment erschaffen und vorführen zu wollen. Auf der Google I/O in der vergangenen Woche gab Imax bekannt, gemeinsam mit Google eine VR-Kamera zu entwickeln(öffnet im neuen Fenster), die besonders hochauflösende 360-Grad-Videos aufzeichnen kann. Basierend auf diesem Material sollen unter anderem Filme entstehen, die auf StarVR-Headsets in Einkaufszentren oder in Kinos vorgeführt werden. Zu diesem Zweck wird Imax mit dem schwedischen Studio Starbreeze zusammenarbeiten. Zudem möchte Imax bereits vorhandene Dokumentationen für Googles Daydream-VR-Plattform anpassen.

Starbreeze StarVR HMD
Starbreeze StarVR HMD (03:30)

Die sogenannte Imax VR Camera soll 360-Grad-Videos für die dreidimensionale Darstellung aufzeichnen. Konkrete Details zum System fehlen bisher, auf der Google I/O 2015 wurde allerdings eine Art indirekter Vorgänger veröffentlicht: Die Jump genannte VR-Plattform nimmt bis zu 16 Kameras für eine Rundumsicht auf, passende Software liefert Google mit. Eine verfügbare Implementierung ist die Odyssey, bei der Gopro das Gestell mit 16 Kameras ausstattet, die 30 Bilder pro Sekunde in 2,7K-Auflösung aufzeichnen. Die Odyssey kostet rund 13.500 Euro, potenzielle Käufer müssen sich vorab registrieren.

Beim StarVR genannten Head-mounted Display handelt es sich um das VR-Headset mit dem derzeit breitesten horizontalen Sichtfeld. Das StarVR weist ein Field of View von 210 Grad auf, rund das Doppelte eines HTC Vive oder Oculus Rift. Möglich machen das zwei OLED-Panels mit je 2.560 x 1.440 Pixeln. Um das VR-Headset zu produzieren, arbeitet Starbreeze mit Acer zusammen. Imax plant, neben 360-Grad-Filmen auch Spiele auf dem StarVR vorzuführen.

Imax-Chef Richard Gelfond sagte dem Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster), das erste VR-Imax werde in Los Angeles entstehen, fünf weitere sollen weltweit folgen. Eine 10-Minuten-Vorführung soll etwa 7 bis 10 US-Dollar kosten.


Relevante Themen