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Google schaltet Activesync in Google Sync ab.
Google schaltet Activesync in Google Sync ab. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Google Sync: Datenzugriff via Activesync wird für Neugeräte eingestellt

Google schaltet Activesync in Google Sync ab.
Google schaltet Activesync in Google Sync ab. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Google stellt in Google Sync die Unterstützung von Microsofts Exchange-Activesync-Protokoll Anfang kommenden Jahres ein. Die Änderung betrifft nur Privatnutzer und Neugeräte.

Ab dem 30. Januar 2013 unterstützt Google Sync das Exchange-Activesync-Protokoll von Microsoft nicht mehr. Ab diesem Datum können keine neuen Geräte mehr auf diesem Wege die Daten der Google-Dienste Gmail, Kalender, Kontakte synchronisieren. Die Änderung gilt nur für Geräte, die bis dahin nicht mit Google Sync eingerichtet wurden. Wer bereits eine solche Verbindung verwendet, kann diese weiter verwenden.

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Diese Einschränkung gilt nur für Privatnutzer. Wer Google Apps als Unternehmenslösung, für Behörden oder Bildungseinrichtungen verwendet, kann den Google-Sync-Datenaustausch via Activesync ebenfalls weiter nutzen. Damit E-Mails, Termine und Kontakte künftig per Google Sync ausgetauscht werden können, werden IMAP, CalDAV und CardDAV verwendet. Während die IMAP-Unterstützung für die meisten Plattformen keine Probleme darstellt, sieht es beim Termin- und Kontaktaustausch schon anders aus.

Somit haben nun mobile Plattformen das Nachsehen, die CalDAV und CardDAV nicht unterstützen. Sowohl Apples iOS als auch Googles Android beherrschen die beiden Protokolle. Microsofts Smartphone-Plattform Windows Phone kann auch in der aktuellen Version mit CalDAV- und CardDAV-Daten nichts anfangen. Research In Motion (RIM) unterstützt die beiden Protokolle mit dem Playbook OS und das künftige Blackberry OS 10 soll es ebenfalls können. Die bisherigen Blackberry-Smartphone-Betriebssysteme unterstützen die Protokolle von Haus aus nicht.

Ebenfalls am 30. Januar 2013 werden die Synchronisationsoptionen Sync für Nokia S60 und SyncML von Google eingestellt. Damit wird der Datenzugriff auf Google-Dienste vor allem für ältere Mobiltelefone dann schwieriger. Ob auch diese Dienste für Bestandsgeräte weitergeführt werden, erklärte Google nicht.


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