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Controller mit Direktverbindung zu den Servern

Ein Detail, das bei der Präsentation fast unterging, könnte ebenfalls wichtig sein für die Plattform von Google: Es wird - als eigenes Stück Hardware von Stadia - ein spezielles Gamepad geben, das über WLAN direkt mit den Servern von Google verbunden sein soll. Möglicherweise wird so bei den Eingaben etwas Zeit gespart und damit Latenz vermieden, weil die Eingaben eben nicht erst über die lokale Hardware des Nutzers zwischengeleitet werden. Laut Google soll Stadia aber auch mit allen anderen bislang verfügbaren Eingabegeräten funktionieren.

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Mit diesem Grundgerüst an Hardware und Onlineanbindung soll Grafik zum Start von Stadia mit einer Auflösung von bis zu 4K und mit HDR bei einer Bildrate von 60 fps möglich sein, dazu kommt Surround-Sound. Später sollen dann auch 8K-Auflösung und 120 fps zur Verfügung stehen - wann genau, hat Google noch nicht gesagt.

Wie ernst es Google mit Stadia ist, zeigen ein paar personelle Verpflichtungen: So ist der ehemalige Sony- und Microsoft-Manager Phil Harrison eng in das Projekt involviert. Und die früher für Ubisoft und Electronic Arts in Leitungspositionen, auch in der Community bekannte Jade Raymond leitet sogar ein neues Entwicklungsstudio, das Stadia Games and Entertainment heißt.

Bei der Präsentation in San Francisco hat Google ein paar Spezialfunktionen vorgestellt, die bislang auf der Playstation oder der Xbox nicht möglich sind. So sollen Spieler direkt im Spiel mit dem Share-Knopf auf dem Google-Controller nach Hilfsvideos auf Youtube suchen können, wenn sie etwa an einer Stelle in einem Spiel nicht weiterkommen.

Und wer beim Zuschauen eines Games von seinem Lieblingsstreamer denkt, "das kann ich besser", könnte sich mit einem Link direkt in die laufende Partie einklinken und sein Können beweisen - so der Streamer dies zulässt. Mit der Share-Taste lassen sich außerdem Videos direkt auf Youtube teilen. Außerdem gibt es eine Taste für den Google Assistant, der per Mikrofon auch auf Sprachbefehle reagiert.

Multiplayer ohne Cheats und Hacker

Überhaupt, Multiplayer: Laut Google soll Stadia auch hier Vorteile bieten. Weil Server und Client im selben Rechenzentrum stehen, sollen wesentlich schnellere Verbindungen möglich sein, so dass Battle Royale nicht mit nur 100, sondern mit Tausenden von Spielern funktioniert - und das sogar ohne Cheats und Hacks. Entwickler sollen nach Belieben Crossplay zwischen unterschiedlichen Plattformen zulassen können.

Stadia soll Eltern weitgehende Kontrolle darüber erlauben, welche Inhalte ihre Kinder wie lange spielen. Viele weitere Details zu der neuen Plattform sind noch offen. Im Sommer 2019 - also vermutlich auf der Spielemesse E3 im Juni - will Google neue Informationen bekanntgeben. Die mit Abstand wichtigste ist derzeit die nach dem Geschäftsmodell. Bislang ist völlig unklar, ob Stadia mit einem Abo funktioniert oder ob die Spiele, wie bisher meistens, gekauft werden müssen.

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 Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
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JanZmus 21. Mär 2019

Das allein klingt für mich schon bedenklich. Eine amerikanische Firma kontrolliert "den...

gadthrawn 21. Mär 2019

Quatsch. Input Lags und WLAN sind recht getrennt voneinander, solange das Spiel lokal...

HiddenX 21. Mär 2019

Ich glaube du hast ein sehr komisches Verständnis davon, wie sowas funktioniert. Da steht...

DASPRiD 21. Mär 2019

Deep Silver, Feral Interactive, Valve, Aspyr Media, Paradox Interactive, Croteam, etc...

Milber 21. Mär 2019

Wie willst Du was anderes als "Mensch ärgere Dich nicht" spielen wenn Du kaum eine Taste...


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