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Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.

Artikel von veröffentlicht am
Stadia mit Shadow of the Tomb Raider auf einem Pixel 3 XL
Stadia mit Shadow of the Tomb Raider auf einem Pixel 3 XL (Bild: Golem.de/Katja Höhne)

Anfang November 2019 laden wir die PC-Version von Red Dead Redemption 2 vorab auf unseren Rechner, rund 110 GByte - wegen der langsamen oder überlasteten Server von Rockstar Games dauert das über 10 Stunden, also lassen wir den PC über Nacht an. Als das Spiel endlich vom Publisher freigeschaltet ist, müssen wir über eine Stunde warten, bis die Dateien entschlüsselt sind und ein erstes Update installiert ist.

Inhalt:
  1. Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
  2. Unterstützte Plattformen
  3. Grafikoptionen und Datenverbrauch
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Aber selbst dann gibt es noch Probleme: Das Programm hängt sich nach dem Start kommentarlos mit schwarzem Bildschirm auf. Relativ viele Spieler, bei denen RDR 2 irgendwann läuft, berichten, dass es immer wieder für mehrere Sekunden vollständig einfriert.

Zwei Wochen später. Wir benötigen rund 10 Minuten für die Installation von Stadia und reiten zwei weitere Minuten später in Red Dead Redemption 2 durch den Wilden Westen. Das Spiel läuft auf unserem PC, aber wahlweise auch auf unserem Smartphone, dem Macbook oder dem Fernseher im Wohnzimmer. Einziges technisches Problem sind gelegentlich kurze, mittelmäßig nervende Ruckler auf einigen der genannten Plattformen.

Wir haben Stadia vorab ein paar Tage ausprobiert - und das nicht auf dem schnellen Redaktionsnetz von Golem.de, sondern bewusst mit einem Privatkundenanschluss der Telekom (DSL 100) und einem ganz normalen WLAN-Router von AVM (Fritzbox 7490) ohne irgendwelche Sondereinstellungen. Die Installation von Stadia ist in wenigen Minuten erledigt, sie läuft fast vollständig über ein Smartphone ab.

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Auf Android benötigen wir dazu die Google Home App sowie die spezielle Stadia App, unter iOS (ab 11) müssen wir nur die App von Stadia auf dem Mobilgerät haben. Achtung: Laut Google läuft Stadia derzeit auf Android lediglich mit Pixel 3, Pixel 3 XL, Pixel 3a und Pixel 3a XL; weitere Geräte sollen so schnell wie möglich folgen.

  • Auf einem TV mit angeschlossenem Chromecast Ultra läuft Stadia derzeit am besten. (Bild: Katja Höhne)
  • Bei der Einrichtung von Stadia können wir uns ein Pseudonym und ein Logo aussuchen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In der App legen wir die Grafik für alle Plattformen gleichzeitig fest. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Bei den Privatsphäreeinstellungen haben wir mehr Möglichkeiten als bei der Grafik. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Der Stadia-Controller ist rasch eingerichtet. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das Gamepad von Stadia liegt gut in der Hand. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Alle Optionen für Stadia in der App - diese Funktionen stehen unter Android und iOS gleichermaßen zur Verfügung. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In Destiny 2 gibt es im Grafikmenü nicht mehr viel zu tun ... (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Von RDR 2 gibt es auf Stadia mehrere Editionen zu kaufen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das Abo für Stadia Pro kostet rund 10 Euro im Monat und ist jederzeit kündbar. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Auf einem TV mit angeschlossenem Chromecast Ultra läuft Stadia derzeit am besten. (Bild: Katja Höhne)

Zur Aktivierung von Stadia geben wir einmalig einen Key ein, der den Streamingdienst auf allen Endgeräten für unser Konto auf Google freischaltet. Dann sind wir Kunden und können kaufen und spielen. Auch die Einrichtung des Controllers von Stadia läuft per App und hat bei uns auf allen Geräten sofort funktioniert. Multiplayer konnten wir übrigens noch nicht testen.

Grundsätzlich gibt es derzeit drei Möglichkeiten zum Streamen und Spielen mit Stadia. Erstens über ein Chromecast Ultra von Google am Fernseher. Dazu müssen wir das gewünschte (gekaufte) Spiel auf dem Smartphone auswählen, und dann in einem Auswahlmenü festlegen, ob wir auf dem Mobilgerät oder auf dem TV daddeln möchten.

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Buranil 30. Nov 2019

Insbesondere für Linux User eine interessante Alternative, da man durch das Spielen über...

Buranil 30. Nov 2019

Ich habe im Dezember 2017 meine Nvidia Shield in Betrieb genommen und hatte für 9.90¤ pro...

Bachsau 27. Nov 2019

Ich finde die ganze Enwicklung geht völlig in die falsche Richtung. Mehr Zentralisierung...

Orangenbaum 26. Nov 2019

Meine Beiträge hier waren natürlich sehr überspitzt formuliert. Bestimmt gibt es noch...

Sea 22. Nov 2019

Die Ruckler hatte ich auch erst. Habe dann mal den Chrome Canary genommen und alle Addons...


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