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Verfügbarkeit und Fazit

Für den Zugang zu Stadia benötigen Spieler entweder die ausverkaufte Founder's Edition oder die noch erhältliche Premiere Edition für jeweils 130 Euro. Darin enthalten ist ein dreimonatiges Abo von Stadia Pro, das momentan ebenfalls noch nötig ist und später rund 10 Euro im Monat kostet. Die Pro-Version von Stadia bietet 4K-Auflösungen (3.840 x 2.160 Pixel), HDR und 5.1-Surround-Sound mit einer Bildrate von 60 fps - derzeit allerdings, wie schon geschrieben, nur auf dem Chromecast Ultra. 2020 soll von dem Streamingdienst eine kostenlose Basisversion folgen, die im Idealfall Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) bei 60 fps und einfachen Stereosound bietet.

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Für Stadia Base ist nach Angaben von Google ein Internetanschluss mit mindestens 10 Mbps nötig, um in 720p spielen zu können. Wer wissen will, ob sein Onlinezugang flott genug ist, kann dies über einen Speedtest herausfinden. Stadia Pro ist für Besitzer der beiden Editionen ab dem 19. November 2019 unter anderem in Deutschland verfügbar. Wer jetzt bestellt, wird im Normalfall nicht gleich beliefert, sondern erst in einigen Tagen oder Wochen. Wann Stadia in Österreich und der Schweiz an den Start geht, ist nicht bekannt.

Viele versprochene Funktionen von Stadia folgen erst später. Derzeit gibt es noch keine Anbindung an Youtube - sogar die über einen Druck auf eine spezielle Taste am Controller erstellen Screenshots oder 30-Sekunden-Videos werden nur in der App gespeichert, lassen sich aber nicht exportieren oder teilen. Der Buddy-Pass folgt erst noch, ebenso wie das Family-Sharing und der Google Assistant am Gamepad. Auch Erfolge (Trophäen) gibt es derzeit nicht.

Fazit

Wer die Voraussetzungen an Hardware und Internet erfüllt, findet mit Stadia eine alltagstaugliche Plattform für sein Spielehobby. Beim Test haben wir schnell vergessen, dass die Games irgendwie anders als sonst auf den Monitor vor uns kommen. Vor allem bei Verwendung des Chromecast Ultra würden wir uns beim Blindversuch auch bei einem schnellen Titel wie Destiny 2 schwertun, zwischen der Konsolen- und der Streamingversion zu unterscheiden. Noch am ehesten erkennen wir den Unterschied anhand der gelegentlichen leichten Unschärfen - dafür muss man aber genau hinschauen.

  • Auf einem TV mit angeschlossenem Chromecast Ultra läuft Stadia derzeit am besten. (Bild: Katja Höhne)
  • Bei der Einrichtung von Stadia können wir uns ein Pseudonym und ein Logo aussuchen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In der App legen wir die Grafik für alle Plattformen gleichzeitig fest. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Bei den Privatsphäreeinstellungen haben wir mehr Möglichkeiten als bei der Grafik. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Der Stadia-Controller ist rasch eingerichtet. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das Gamepad von Stadia liegt gut in der Hand. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Alle Optionen für Stadia in der App - diese Funktionen stehen unter Android und iOS gleichermaßen zur Verfügung. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In Destiny 2 gibt es im Grafikmenü nicht mehr viel zu tun ... (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Von RDR 2 gibt es auf Stadia mehrere Editionen zu kaufen. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Das Abo für Stadia Pro kostet rund 10 Euro im Monat und ist jederzeit kündbar. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
In Destiny 2 gibt es im Grafikmenü nicht mehr viel zu tun ... (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Die Mikroruckler unter dem Chrome-Browser etwa in Red Dead Redemption 2 finden wir zwar störend. Allerdings läuft die Version damit immer noch besser als die PC-Fassung bei vielen Spielern. Mehr als die Ruckler haben uns die Ladezeiten genervt. Irgendwie hatten wir die Hoffnung, dass die Server von Google das deutlich schneller hinkriegen als unsere Playstation 4 oder Xbox One.

Der Controller ist einfach, aber gut. Die Einrichtung von Stadia kriegen auch technikferne Menschen hin. Die Oberfläche wirkt noch sehr rudimentär, aber das dürfte sich in den kommenden Monaten ändern. Wir sind vor allem auf die Anbindung an Youtube neugierig, weil das enormes Potenzial für Lösungshilfen und frische Spielideen bietet.

Von all dem abgesehen gibt es ungefähr Tausend Gründe, die für oder gegen Stadia sprechen. Der Dienst ist längst nicht fertig, es ist unklar, wie engagiert Google bleibt und wie konkurrenzfähig das Angebot an Games angesichts von immer mehr Exklusivspielen bei Sony, Microsoft, Nintendo und anderen Herstellern langfristig ist.

Außerdem sind wir schlicht skeptisch, ob wir ausgerechnet Google dabei unterstützen sollten, sich auch noch im Spielemarkt breitzumachen. Beim Ausprobieren müssen wir trotzdem festhalten, dass Stadia in diesem frühen Stadium gut funktioniert und wir Spaß damit haben. Wegen der kleinen, aber dennoch spürbaren Problemchen behalten wir unsere Konsolen und den Gaming-PC dennoch - zumindest bis auf weiteres.

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Buranil 30. Nov 2019

Insbesondere für Linux User eine interessante Alternative, da man durch das Spielen über...

Buranil 30. Nov 2019

Ich habe im Dezember 2017 meine Nvidia Shield in Betrieb genommen und hatte für 9.90¤ pro...

Bachsau 27. Nov 2019

Ich finde die ganze Enwicklung geht völlig in die falsche Richtung. Mehr Zentralisierung...

Orangenbaum 26. Nov 2019

Meine Beiträge hier waren natürlich sehr überspitzt formuliert. Bestimmt gibt es noch...

Sea 22. Nov 2019

Die Ruckler hatte ich auch erst. Habe dann mal den Chrome Canary genommen und alle Addons...


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