Google: Software für interaktive Räume
Google-Entwickler Keith Hughes schildert in seinem Blog zunächst ein anschauliches Beispiel für den Einsatz der Software Interactive Spaces: Farbige Lichtkleckse verfolgen Menschen, die sich in einem Raum bewegen.
Interactive Spaces liest dabei Daten der an der Decke montierten Kameras aus und verknüpft sie mit dem speziell entwickelten Boden, der die Lichtkleckse produziert. Die Interaktion im Raum wird durch die jetzt veröffentlichte Software gesteuert. Interactive Spaces kann beliebig viele Ein- und Ausgabegeräte miteinander verknüpfen, schreibt Hughes.
Die Software besteht aus einem API und einer Laufzeitumgebung. Sie ist in Java geschrieben und soll somit auf sämtlichen Betriebssystemen laufen, die Java unterstützen, etwa Linux oder Mac OS X. Eine Version für Windows soll bald folgen.
Außerdem liegen einige Bibliotheken bei, die beispielhafte Aktivitäten, z.B. die des Lichtklecks-Bodens, bereitstellen. Damit genügen laut Hughes nur wenige Zeilen in einer Konfigurationsdatei, um Interactive Spaces zu nutzen. Alternativ kann das API für ganz eigene Projekte genutzt werden.
Javascript oder Python können ebenfalls als Programmiersprache genutzt werden. Mit Paketen wie Openframeworks lassen sich auch in C++ geschriebene Anwendungen nutzen.
Interactive Spaces steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bei Google bereit.
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