Abo
  • Services:

Google-Smartphone: Großes Nexus 6 mit Metallrahmen und Schnelllader

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Das neue Nexus 6 wird von Motorola hergestellt und ähnelt dem Moto X. Es besitzt jedoch mit 6 Zoll Diagonale ein größeres Display als das Vorbild, was Google für eine sehr hohe Auflösung nutzt.

Artikel veröffentlicht am , /
Das Nexus 6 gibt es in Weiß oder Schwarz
Das Nexus 6 gibt es in Weiß oder Schwarz (Bild: Google)

Auf das Nexus 4 folgt das Nexus 5 folgt das Nexus 6 - und jedes Mal wird das Display größer. Zusammen mit Android 5.0 alias Lollipop und dem neuen Nexus 9 präsentiert Google auch sein neues Smartphone, das Nexus 6. Das Android-Smartphone wird von Motorola gefertigt und ähnelt nicht nur optisch dessen Topsmartphone Moto X.

Stellenmarkt
  1. über KILMONA Personalmanagement GmbH, Raum Stuttgart
  2. Dataport, Hamburg (Home-Office möglich)

Das Display ist deutlich größer als das des Moto X. Die Diagonale von 5,9 Zoll übertrifft auch die Displaygröße des Note 4 von Samsung und des iPhone 6 Plus von Apple. Die Auflösung ist mit 2.560 x 1.440 Pixeln hoch, die Pixeldichte beträgt 498 ppi. Zum Vergleich: Das Display des iPhone 6 Plus ist 5,5 Zoll groß und zeigt 1.920 x 1.080 Pixel, was 401 ppi ergibt. Android 5.0 alias Lollipop ist als Betriebssystem installiert. Die neue Hauptversion des mobilen Betriebssystems liefert vor allem optische Anpassungen. Durch das sogenannte Material Design ist alles flacher geworden, die Optik wirkt dadurch moderner.

  • Das Nexus 6. (Bilder: Google)
  • Das Nexus 6. (Bilder: Google)
  • Das Nexus 6. (Bilder: Google)
Das Nexus 6. (Bilder: Google)

In Nexus 6 und Moto X ist das gleiche Kameramodell verbaut. Bilder können mit 13 Megapixeln geschossen werden, ein optischer Bildstabilisator ist vorhanden. Rund um das Kameramodul ist ein Ringblitz mit zwei LEDs angebracht. Ob das im Alltag einen Mehrwert im Vergleich zu einem normalen Blitz bringt, wird sich zeigen müssen. Das gilt auch für den Klang der Lautsprecher, die wie bei HTCs One-Modellen links und rechts neben dem Display angeordnet sind, wenn man das Smartphone im Querformat hält. Sie sollen bei Videos und Spielen für einen gewissen Stereoeffekt sorgen.

Im Google-Smartphone ist der Snapdragon 805 von Qualcomm verbaut, dessen vier Krait-Kerne mit 2,7 GHz takten. 64 Bit unterstützt der Prozessor, anders als der Tegra K1 aus dem Nexus 9, aber nicht. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der interne Flash-Speicher wahlweise 32 oder 64 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist, wie bei Nexus-Geräten seit langem üblich, nicht vorhanden. Das WLAN ist nach 802.11 b/g/n/ac mit zwei Antennen ausgeführt, was mit ein einem ac-Router Bandbreiten von bis zu 867 MBit/s ermöglicht.

Mit dem Gerät wird ein Netzteil geliefert, das Google in einem Blogpost zum neuen Nexus 6 als "Turbo Charger" bezeichnet. Das ist ein Wortspiel, eine Kombination aus der üblichen Bezeichnung für den Turbolader eines Verbrennungsmotors und "Charger", was im US-Englischen für Ladegerät steht. Das Netzteil soll in nur 15 Minuten den Akku des Nexus 6 soweit laden, dass das Smartphone 6 Stunden lang verwendet werden kann. Dabei sind offenbar recht hohe Stromstärken nötig. Ob sich das auf die Lebensdauer des Energiespeichers auswirkt, müssen Langzeittests zeigen. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.220 Milliamperestunden. Die Sprechzeit gibt Google mit 24 Stunden an, Videos soll das Smartphone 10 Stunden lang abspielen - bei welcher Auflösung eines Films das gilt, verrät das Unternehmen aber noch nicht. Beide Werte deuten aber auf eine recht lange Akkulaufzeit auch bei anderen Anwendungen hin.

Das Nexus 6 gibt es mit 32 oder 64 GByte internem Flash-Speicher. Beide Varianten sollen noch im Oktober 2014 vorbestellt werden können und ab November 2014 ausgeliefert werden. Dann sollen sie auch im stationären Einzelhandel verfügbar sein. Preise nannte Google noch nicht, bei Caschys Blog sind aber erste Listungen zu sehen, die aus dem Warenwirtschaftssystem von Media/Saturn stammen sollen. Demnach kostet die Version mit 32 GByte 569 Euro, für 64 GByte sind 649 Euro zu bezahlen. Endgültig dürften diese Preise noch nicht sein, schon beim Nexus 5 waren die Google-Smartphones bei Media Markt 50 Euro teurer als im Play-Store von Google. Gesonderte Versionen mit oder ohne LTE gibt es nicht, Google bietet das Nexus 6 weltweit mit dem schnellen Datenfunk an.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-58%) 23,99€

Jolla 21. Okt 2014

Was klappt denn noch wenn der Akku leer ist?

neocron 21. Okt 2014

man hat immer eine Wahl! erzaehl mir nicht, dass man keine Wahl hat ... letztendlich...

mgh 17. Okt 2014

N4? Ne danke. Ein Galaxy Nexus v2014 das wärs. Wichtig I: Wechselakku wegen des optional...

Onkel Ho 17. Okt 2014

Was mich bei den Nexus Geräten schon immer gestört hat, war die wirklich miese Kamera...

Tragen 17. Okt 2014

Ich würde ein OPO nehmen wenn es ok ist für dich. Wie darf ich dir meine E-Mailadresse...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /