Abo
  • Services:
Anzeige
Google hat seine Fehler beim Bauen von Software analysiert.
Google hat seine Fehler beim Bauen von Software analysiert. (Bild: Google)

Google Research: Warum kompiliert das nicht?

Ein Forscherteam hat bei Google mehr als 26 Millionen Software-Builds untersucht. Die gefundenen Fehlerarten sind dabei wenig überraschend. Dass die Fehlerrate nicht mit der Erfahrung der Entwickler korreliert, dagegen schon.

Anzeige

Quellcode schreiben - in Maschinensprache übersetzten - Programm ausführen. Diese optimale Abfolge der Softwareentwicklung wird häufig durch Fehler während des Kompilierens unterbrochen. In Zusammenarbeit mit Forschern der Hong Kong University of Science and Technology und der University of Nebraska hat ein Team von Google die Fehler in über 26 Millionen Softwarebuilds analysiert und kommt dabei zu teils überraschenden Ergebnissen.

So nahmen die Autoren etwa an, dass häufige Builds auch zu mehr Fehlern führten. Diese Hypothese ließ sich aber nicht bestätigen, da keine Korrelation zwischen der Anzahl an Builds und der Fehlerrate eines Entwicklers gefunden werden konnte. Ebenso hat die Erfahrung im Umgang mit den Builds keinen Einfluss auf die Fehlerrate. So ist es egal, ob der Entwickler im Vorzeitraum mehr als 1000 Builds auslöste oder weniger als 200. Das widerspricht klar der Annahme, dass erfahrene Entwickler weniger Fehler verursachten als Unerfahrene.

Fehlerarten sind erwartbar

Als Fehlermeldungen wertete das Team diejenigen aus, die von den Compilern Javac für Java und LLVMs Clang für C++-Code ausgegeben werden. Die mit Abstand meisten Fehler entfallen demnach auf nicht richtig aufgelöste Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Klassen und Quelltextdateien. Bei C++ betrifft dies etwa die Hälfte aller aufgetretenen Probleme, bei Java sogar knapp zwei Drittel.

Die zweithäufigste Ursache für Fehler sind nicht übereinstimmende Datentypen. Syntaxfehler in C++-Projekten sind ungefähr doppelt so häufig wie in Java-Code. Der Medianwert für die Fehlerrate aller Builds liegt für C++ bei etwa 38 Prozent, für Java bei etwa 29 Prozent.

Viele allgemeine Annahmen, etwa dass die C++-Syntax schwieriger sei als die von Java, werden durch diese Ergebnisse zumindest für Google bestätigt. Darüber hinaus sind Syntax- und Semantik-Fehler aber eher selten, und das Schwierige an der Entwicklung ist die eigentliche Code-Organisation der Projekte. Die Unterstützung für Letzteres sollte auch vermehrt in die entsprechenden Werkzeuge eingebaut werden, schlussfolgern die Autoren.


eye home zur Startseite
widar23 04. Jul 2014

Was wird unterbunden? Ein Byte-Array zu allozieren und dann zu benutzen, wie ich gerne...

gadthrawn 03. Jul 2014

Eben nicht. Wie du am Beispiel siehst betrifft die Änderung alle persistierbaren...

QDOS 02. Jul 2014

Das kommt darauf an was man machen will. Klar manches aus dem Buch würde man heute...

GodsBoss 02. Jul 2014

Genau deswegen wundere ich mich doch so und habe nachgefragt.

Top-OR 02. Jul 2014

Oh ja cool: so aufn Punkt gebracht habe ich das selten gehört. Stimmt schon...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. über Kilmona PersonalManagement GmbH, Erlangen
  3. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, Berlin
  4. COSMO CONSULT, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. ab 453,17€

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Anwendungen für Quantencomputer: Der Spuk in Ihrem Computer
Anwendungen für Quantencomputer
Der Spuk in Ihrem Computer
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

Tastatur-Kuriosität im Test: Jede Tastatur sollte 34 Display-Tasten haben!
Tastatur-Kuriosität im Test
Jede Tastatur sollte 34 Display-Tasten haben!
  1. Android Tastatur des HTC 10 zeigt Werbung an
  2. Tastaturen Das große ß sucht ein Zuhause
  3. Surface Ergonomische Tastatur im Test Eins werden mit Microsofts Tastatur

Nokia Ozo in der Praxis: Rundum sorglos für 50.000 Euro?
Nokia Ozo in der Praxis
Rundum sorglos für 50.000 Euro?
  1. Patentabkommen Nokia und Xiaomi beschließen Zusammenarbeit
  2. Digital Health Aus Withings wird Nokia
  3. Cardata BMW ermöglicht externen Zugriff auf Fahrzeugdaten

  1. Re: Unsere Steuergelder zur Generierung...

    madMatt | 17:02

  2. Re: Solange Porsche Autos teurer sind als...

    Berner Rösti | 17:02

  3. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    elektroroadster | 17:00

  4. Selbstbedienungsladen für Superreiche.

    madMatt | 16:58

  5. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Berner Rösti | 16:55


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel