Google: Play Store warnt vor schlechter App-Performance
Google wird künftig Nutzer im Play Store darauf hinweisen, wenn eine App möglicherweise nicht gut auf dem jeweiligen Android-Gerät laufen wird. Dafür verwendet Google verschiedene Metriken, die angepasst wurden, wie das Unternehmen in einem Beitrag in seinem Entwicklerblog(öffnet im neuen Fenster) erklärt.
Die sogenannten Android-Vitals-Parameter sind für Google die hauptsächlichen Metriken, mit denen die Performance von Apps auf Android-Smartphones gemessen werden kann. Die bisherigen Messansätze wurden gegen zwei neue ausgetauscht, die eine bessere Bewertung der zu erwartenden Leistung bringen sollen.
Die Crash-Rate ist der Prozentsatz der täglich aktiven Nutzer, die mindestens einen Absturz der jeweiligen App erleben. Die ANR-Rate (Application Not Responding) reflektiert den Prozentsatz an täglich aktiven Nutzern, bei denen es mindestens einmal am Tag bei der betroffenen App zu spürbaren Verzögerungen kommt.
Nutzer bekommen vor der Installation Informationen über App-Performance
Anhand dieser Messwerte und den gesammelten Daten sagt Google künftig im Play Store voraus, ob ein Nutzer nach der Installation der jeweiligen App möglicherweise leistungsbedingte Probleme bekommt. Falls ja, wird ein entsprechender Hinweis eingeblendet.
Die Metriken wird Google auch verwenden, um Apps generell einzustufen. Anwendungen, bei denen häufig Abstürze und Leistungsprobleme gemeldet werden, sollen künftig nicht mehr in den Empfehlungen erscheinen. Apps, die nachgewiesen gut laufen, sollen hingegen prominenter in den Empfehlungen und im Discovery-Stream des Play Store vertreten sein.
Entwickler bekommen künftig in der Android-Entwickler-Konsole eine Übersicht angezeigt, die ihnen zeigt, wie gut ihre Apps hinsichtlich der neuen Metriken abschneiden.
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