Abo
  • IT-Karriere:

Google Play Store: Smarte App-Updates sparen Bandbreite und Strom

Android-Apps lassen sich über den Google Play Store nun schneller und stromsparender laden. Möglich ist das durch eine Smart App Update genannte Funktion.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Google Play Store überträgt bei App-Updates nur noch Veränderungen.
Der Google Play Store überträgt bei App-Updates nur noch Veränderungen. (Bild: Google)

Das Smart App Update für den Google Play Store ist offenbar da - die auf einer Google I/O vorgestellte Funktion aktualisiert bei App-Updates nur noch die Teile einer APK-Datei (Android Application Package), die sich wirklich geändert haben. Das sorgt dafür, dass etwa bei minimalen App-Änderungen nur noch ein Bruchteil der Daten übertragen werden muss, die sonst angefallen wären.

Stellenmarkt
  1. novacare GmbH, Bad Dürkheim
  2. KfW Bankengruppe, Berlin

Es muss also nicht mehr das komplette Programm, sondern nur noch die veränderten Teile heruntergeladen werden. Das wirkt sich vor allem bei umfangreichen Apps aus. Auch bei größeren Veränderungen des App-Codes wird durch das inkrementelle Update offenbar noch etwas Zeit und Bandbreite gespart - und der Akku des entsprechenden Android-Geräts geschont.

 
Video: Android Police zeigt das Smart App Update in Aktion

Wie die Website Android Police vermutet, ist das Smart App Update erst seit kurzem serverseitig aktiv und funktioniert zumindest mit der Version 3.8.15 des Google Play Store. Es sollte aber auch mit früheren Versionen wie etwa der 3.7.15 funktionieren. Auf der Google I/O 12 wurde angekündigt, dass das Smart App Update ab Android 2.3 (Gingerbread) funktioniert.

Als Beispiel für die Vorteile der Funktion nennt Android Police etwa die App ezPDF Reader, bei der von 6,34 MByte nur etwas mehr als die Hälfte der aktualisierten APK-Datei übertragen werden musste. Bei einem aktuellen Instagram-App-Update mussten nur 3 von 13 MByte übertragen werden.

Von der intelligenteren Übertragung profitieren neben den Nutzern auch die Netzbetreiber, da deren Mobilfunknetze weniger belastet werden. Auch im WLAN hinter einer schnelleren stationären Anbindung dürften aber gerade bei großen Apps noch Unterschiede zu spüren sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 2-TB-SSD für 159,90€, AMD Upgrade-Bundle mit Radeon RX 590 + Ryzen 7...
  2. 349,99€
  3. 229,99€
  4. 43,99€ (Bestpreis!)

RazorHail 17. Aug 2012

das hat verschiedene gründe - es hat etwas mit der app an sich zutun - es hat etwas mit...

entonjackson 17. Aug 2012

Die originalen APKs bleiben auf dem Speicher, solang du sie nicht selber löschst...


Folgen Sie uns
       


Remnant from the Ashes - Test

In Remnant: From the Ashes sterben wir sehr oft. Trotzdem ist das nicht frustrierend, denn wir tun dies gemeinsam mit Freunden. So macht der Kampf in der Postapokalypse gleich mehr Spaß.

Remnant from the Ashes - Test Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /