Google Play Store: Android-Apps müssen künftig Datennutzung anzeigen

Analog zu Apple will Google im Play Store eine genaue Beschreibung einführen, welche Daten von Apps gesammelt werden.

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Google hat weitere Neuerungen für den Play Store angekündigt.
Google hat weitere Neuerungen für den Play Store angekündigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google wird für Apps im Play Store eine Angabe über die Datennutzung der Anwendungen verpflichtend machen. Das kündigte das Unternehmen in einem Beitrag seines Entwicklerblogs an. Anwender des Play Stores sollen in Zukunft direkt erkennen, welche ihrer Daten sie für die Nutzung der App preisgeben müssen.

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Google folgt damit Apple, das bereits 2020 Datenschutzlabels eingeführt hat, die Nutzer ebenfalls Informationen zu den erforderlichen Dateneinstellungen der jeweiligen App liefern sollen. Google gibt seinen Entwicklern einen großzügigen Zeitplan vor: Erst im zweiten Quartal 2022 soll die neue Regelung verbindlich werden.

Ab dem vierten Quartal 2021 sollen Entwickler die Möglichkeit haben, die notwendigen Informationen in ihr App-Listing einzutragen. Nutzer des Play Stores sollen die Informationen ab dem ersten Quartal 2022 sehen können.

Zahlreiche Datenschutzinformationen müssen angegeben werden

Zu den erforderlichen Datenschutzinformationen gehören unter anderem, welche Art von Daten die jeweilige App abruft und speichert. Dazu zählen Infos zum Standort, zu den Kontakten, zu persönlichen Informationen oder auch Zugriff auf Fotos, Audiodateien und andere gespeicherte Dateien. Außerdem müssen Entwickler angeben, wofür die jeweiligen Informationen verwendet werden.

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Darüber hinaus müssen Entwickler mitteilen, ob ihre Anwendung Datenschutzmaßnahmen wie Verschlüsselung anbietet. Sie müssen angeben, ob die App die Daten benötigt, um überhaupt zu funktionieren. Schließlich müssen sie auch darlegen, ob die Daten gelöscht werden können, wenn Nutzer die App deinstallieren.

Die neuen Vorgaben werden für alle Apps im Play Store gelten, also auch für bereits enthaltene Anwendungen. Falsche Angaben wertet Google wie eine fehlerhafte Beschreibung der App oder irreführende Screenshots, was einen Ausschluss der App aus dem Play Store zur Folge haben kann.

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