Abo
  • Services:

Google Play Services: Update gegen Chromecast-WLAN-Blockade kommt bald

Chromecast-fähige Geräte stören mitunter das heimische WLAN. Google hat das Problem gefunden und will den Fehler über ein Google-Play-Service-Update beheben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Play Services von Google werden bald aktualisiert.
Die Play Services von Google werden bald aktualisiert. (Bild: Google)

Mit einem Update für die Play Services will Google am heutigen 18. Januar einen Fehler beheben, der zum Totalausfall oder der Verlangsamung der Internetverbindung bei Nutzern führt. Die Probleme werden dadurch verursacht, dass einige Chromecast-fähige Geräte mitunter mehr als 100.000 Pakete unvermittelt ins WLAN schicken. Google hat das Verhalten, wenn auch nicht im Detail, mittlerweile bestätigt.

Stellenmarkt
  1. WAREMA Renkhoff SE, Marktheidenfeld (Großraum Würzburg)
  2. Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG, Riedstadt

Geräte mit Googles Chromecast-Protokoll verschicken MDNS-Multicast-Discovery-Pakete. Normalerweise passiert das laut TP-Link nur alle 20 Sekunden. Doch wie der Netzwerkhersteller TP-Link herausgefunden hat, schicken Android-Systeme mit Cast-Funktion nach einer Schlafphase sehr viel mehr Pakete, und das mit sehr hoher Geschwindigkeit. Google spricht von einer großen Menge von Netzwerkverkehr. Das überfordert offenbar einige WLAN-Router und vermutlich auch -Access-Points, deren WLAN-Code nicht mit so viel Verkehr rechnet. Der Fehler liegt also auf beiden Seiten: beim Infrastrukturhersteller, der seine Geräte auf Paketmassen nicht vorbereitet, und beim Softwarehersteller, der unnötig Pakete ins Netz schickt.

Betroffen ist wohl nicht nur WLAN-Equipment von TP-Link, sondern auch Geräte von Asus, Linksys, Netgear und Synology. Die Liste dürfte nicht vollständig sein. TP-Link hat immerhin schon einige aktualisierte Firmware-Pakete freigegeben, die Anwender einspielen könnten.

Das WLAN bricht kurzzeitig zusammen

Ohne Patch kann es passieren, dass durch die vielen Pakete die WLAN-Einheit der Router und Access Points mal eben den Dienst verweigern. Auch das erklärt TP-Link im Detail. Schlimmstenfalls müssen deren Router dann neu gestartet werden. Ein Workaround wäre neben der Firmware-Aktualisierung, die allerdings teilweise noch im Betastadium ist, das Abschalten der Cast-Funktion auf Android-Geräten.

Betroffen sind laut Google nicht nur Smartphones, sondern auch andere Geräte mit Cast-Unterstützung wie etwa Chromecast, Google-Assistant-Lautsprecher und Android-TV-Geräte. Je mehr Geräte dieser Art der Anwender hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es Probleme durch diese Paketschübe gibt.

Das Update zur Behebung dürfte bei vielen Geräten im Laufe des heutigen 18. Januar angeboten oder gar eingespielt werden. Vermutlich passiert das gegen Abend, da Google als US-Unternehmen einige Stunden später den Tag beginnt. Wer in der Zwischenzeit Probleme hat, dem empfiehlt Google eine Aktualisierung der Firmware der WLAN-Hardware und auch das Neustarten von Android-Geräten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. 59,99€
  3. 53,99€
  4. 99,99€

Folgen Sie uns
       


Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018)

Wir haben uns auf dem Genfer Autosalon 2018 den C_Two von Rimac angesehen.

Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
    3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

    Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
    Digitalfotografie
    Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

    War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
    2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

      •  /