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Google: Nutzer können fehlende Straßen bei Maps einzeichnen

Google Maps erlaubt künftig eine einfachere Korrektur falscher und fehlender Informationen: Straßen lassen sich direkt einzeichnen oder bearbeiten.
/ Tobias Költzsch
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Google bringt neue Funktionen für seinen Kartendienst Maps. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Google bringt neue Funktionen für seinen Kartendienst Maps. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google hat neue Funktionen für seinen Kartendienst Maps vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Diese betreffen unter anderem die Möglichkeiten, fehlende oder falsch eingetragene Informationen zu korrigieren.

Sollten Nutzer beispielsweise feststellen, dass eine Straße im Kartenmaterial fehlt, lässt sich diese künftig einfach einzeichnen. Dazu kann ein Bearbeitungsmodus aktiviert und die Straße mit Hilfe eines Linienwerkzeugs in die Karte gemalt werden. Als Vorlage beim Einzeichnen dient ein Satellitenbild.

Bislang konnten fehlende Straßen nur über eine Stecknadel gemeldet werden. Die neue Möglichkeit ist sehr viel genauer, da Nutzer nicht nur den ungefähren Standort der Straße melden, sondern ihren Verlauf direkt einzeichnen können.

Neu eingetragene Informationen werden von Google geprüft

Es lassen sich auch falsche Straßen löschen oder etwa die Richtung von Straßen ändern. Auch Straßensperrungen können unter Angabe des Zeitraums der Sperrung eingetragen werden.

Wie bisher werden die Änderungen nicht sofort in das Kartenmaterial übernommen, sondern von Google geprüft. Die Funktion soll in allen 80 Ländern verteilt werden, in denen Nutzer bereits jetzt falsche Angaben melden können.

Zu den weiteren neuen Funktionen zählt eine Community-Challenge, mit denen Nutzer in den USA dazu angehalten werden, Informationen zu lokalen Geschäften zu aktualisieren. Über einen speziellen Tab lassen sich in einer Art Wettbewerb Geschäfte bewerten und Informationen ergänzen. Ziel ist, die Informationen von Geschäften in der Nachbarschaft möglichst schnell zu aktualisieren. Aktuell gibt es offenbar keine Pläne, die Challenge auch außerhalb der USA anzubieten.


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