Google: Noten sind "als Einstellungskriterium wertlos"
Google stellt immer mehr Mitarbeiter ohne College-Ausbildung ein. Der Notendurchschnitt (GPA) tauge nicht als Einstellungskriterium, sagt Laszlo Bock, der bei Google für das Thema Personalentwicklung zuständig ist.
Google setzt bei der Personalentwicklung, wie auch in vielen anderen Bereichen, auf Zahlen. Beispielsweise werden Manager zweimal im Jahr anhand von 12 bis 18 Faktoren von ihren Mitarbeitern bewertet und anhand dieser Zahlen wird beurteilt, ob sich der jeweilige Manager weiterentwickelt. Mitarbeitern werden Fragen gestellt wie: Behandelt mich mein Manager mit Respekt, gibt er klare Ziele vor, gibt er Informationen weiter und behandelt er alle Teammitglieder gleichermaßen fair?
Mit diesem Ansatz habe Google in den vergangenen Jahren seine Personalführung deutlich verbessert, sagt Laszlo Bock, der bei Google für das Thema Personalentwicklung zuständig ist, im Interview mit der New York Times. Die Zahlenanalyse habe zugleich gezeigt, dass der in den USA oft als wesentliches Einstellungskriterium verwendete GPA (Grade Point Average), eine Art Notendurchschnitt, nur wenig Aussagekraft hat.
Der GPA sei als Einstellungskriterium wertlos, sagt Bock. Das gleiche gelte für Testergebnisse. Nur bei Bewerbern, die direkt vom College kämen, gebe es eine ganz leichte Korrelation zwischen ihren Noten und ihrer späteren Leistung. Daher frage Google solche Zahlen auch nicht mehr ab.
Bereits nach zwei bis drei Jahren im Job sei die Leistung bei Google komplett unabhängig von den Leistungen im Studium, da die Anforderungen im Studium ganz andere seien als im Job. Zudem entwickelten sich die Mitarbeiter weiter, würden zu einer komplett anderen Persönlichkeit, sagte Bock.
So sei der Anteil an Google-Mitarbeitern ohne College-Ausbildung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In manchen Teams haben 14 Prozent der Mitglieder nie eine Hochschule besucht.
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