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Googles Nexus 6P ist in Deutschland bis zu 120 Euro teurer.
Googles Nexus 6P ist in Deutschland bis zu 120 Euro teurer. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google: Nexus-Smartphones werden für deutsche Käufer teurer

Googles Nexus 6P ist in Deutschland bis zu 120 Euro teurer.
Googles Nexus 6P ist in Deutschland bis zu 120 Euro teurer. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google langt bei den Nexus-Smartphones ordentlich zu - jedenfalls in Deutschland. Beide Smartphones kosten je nach Modell bis zu 120 Euro mehr als es eigentlich sein müsste. Auch beim Chromecast zahlen Käufer hierzulande mehr, allerdings ist der Aufpreis äußerst gering.

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Google ändert die eigene Preispolitik bei Nexus-Smartphones deutlich. Künftig gibt es für deutsche Kunden einen deutlicheren Aufpreis. Auch beim Chromecast gibt es einen Aufschlag, der fällt aber sehr bescheiden aus. Noch bei der Markteinführung des Nexus 6 vor einem Jahr gab es derart drastische Aufschläge nicht. Seitdem ist der Eurokurs zwar gesunken, das begründet aber den hohen Aufschlag bei weitem nicht.

Als das Nexus 6 Mitte Oktober 2014 vorgestellt wurde, hatte Google den US-Dollar-Preis noch direkt 1:1 in Euro übertragen: Das Nexus 6 kostete zum Verkaufsstart in den USA 650 US-Dollar, in Deutschland ist es für 650 Euro erschienen. Das Modell mit mehr Speicher kam für 700 US-Dollar respektive für 700 Euro auf den Markt. Von dieser Umrechnungslogik verabschiedet sich Google jetzt aber komplett und verlangt nun deutlich mehr.

Drastischer Aufschlag für Nexus 6P

Besonders drastisch ist der Preisaufschlag beim Nexus 6P, das Google zusammen mit Huawei entwickelt hat. Wir haben den US-Dollar-Preis für das Smartphone mit dem aktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet und im nächsten Schritt die Mehrwertsteuer für Deutschland draufgeschlagen. Damit ergibt sich ein Unterschied zwischen dem Preis im Handel und dem errechneten Europreis, der deutlich höher ist als bisher. In den USA werden die Preise üblicherweise ohne Steuern angegeben, aber das blieb dabei außen vor, weil es um die Vergleichbarkeit der beiden Preisangaben in Euro geht. Daher haben wir die deutsche Mehrwertsteuer dazugerechnet.

Nach diesem Umrechnungsschema war das Nexus 6 in beiden Ausführungen zur Markteinführung vor einem Jahr in Deutschland zwischen 35 und 40 Euro teurer, als es nach dem Aufschlag der Mehrwertsteuer hätte sein müssen. Dabei haben wir den damaligen Wechselkurs vom Oktober 2014 berücksichtigt. Statt 650 Euro ergeben sich knapp 615 Euro und statt 700 Euro sind es 660 Euro. Der Preiaufschlag für die neuen Nexus-Smartphones fällt deutlich größer aus.

Das Nexus 6P mit 32 GByte kostet in den USA 500 US-Dollar und nach der oben beschriebenen Umrechnung ergäbe sich ein Preis von 530 Euro. Deutsche Kunden müssen aber 120 Euro mehr zahlen, nämlich 650 Euro. Beim Modell mit 64 GByte liegt der Aufschlag bei 115 Euro, ist also etwas niedriger. Aus dem Basispreis von 550 US-Dollar ergibt sich ein Preis von 585 Euro, aber die Käufer hierzulande müssen dafür 700 Euro zahlen.

Beim Nexus 6P mit 128 GByte verringert sich der Aufschlag nochmals auf 110 Euro. Deutsche Käufer zahlen für das Smartphone 800 Euro, während es in den USA für 650 US-Dollar verkauft wird. Nach dem obigen Muster ergibt sich ein umgerechneter Euro-Preis von 690 Euro.

Auch Käufer des Nexus 5X müssen in Deutschland mehr zahlen

Bezüglich des Nexus 5X kann derzeit nur der Preisaufschlag für das 16-GByte-Modell ermittelt werden, weil der Europreis für das 32-GByte-Modell weder von LG noch von Google genannt wurde. US-Käufer zahlen für das Nexus 5X 380 US-Dollar, das sind umgerechnet mit Mehrwertsteuer 405 Euro. Daraus ergibt sich ein Preisaufschlag von 75 Euro, dieser liegt damit deutlich dichter am damaligen Aufschlag für das Nexus-6-Smartphone. Regulär wird das Nexus 5X in Deutschland 480 Euro kosten.

Das 32-GByte-Modell des Nexus 5X wird in den USA für 430 US-Dollar verkauft, umgerechnet ergibt das rund 455 Euro. Wenn wir auch hier von einem Aufschlag von 75 Euro ausgehen, würde das Smartphone hierzulande für 530 Euro auf den Markt kommen. Die genaue Preisdifferenz werden wir erst erfahren, wenn sich Google oder LG bereiterklären, die deutschen Verkaufspreise zu nennen.

Sehr geringer Aufschlag für neue Chromecast-Modelle

Auch bei den neuen Chromecast-Modellen gibt es einen preislichen Aufschlag, der fällt aber deutlich geringer aus. Während beide Chromecasts in den USA für 35 US-Dollar verkauft werden, zahlen Kunden in Deutschland dafür 39 Euro. Bei der Umrechnung ergibt sich ein Preis von 37 Euro, hier schlägt also Google gerade mal 2 Euro auf und liegt damit auf dem Niveau des ersten Chromecast. Hier lässt sich der höhere Preis demnach direkt mit dem schwachen Eurokurs erklären.


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Heldbock 12. Okt 2015

Aha, mit Android 2.3.3

gollumm 04. Okt 2015

Du glaubst auch alles was man Dir sagt, oder? Warum ist denn ein Euro der immer noch...

Der Held vom... 01. Okt 2015

Wieso nicht? Wenn es einem um aktuelle Software geht, ist es doch gänzlich egal, ob man...

exxo 01. Okt 2015

Custom ROMS für populäre Geräte sind schon eine feine Sache. allerdings weiß man erst im...

tezmanian 01. Okt 2015

Exakt, nur vergessen dies einige der Gegner immer. Auch das es nur mit dem Grundeinkommen...



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