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Google: Nexus-Geräte werden weiterhin nur online verkauft

MWC2013
Android-Chef Andy Rubin hat Gerüchte um Pläne für eine Google -Ladenkette dementiert. Kunden machten heutzutage ihre Kaufentscheidung nicht mehr davon abhängig, dass sie ein Gerät vorher in der Hand halten könnten.
/ Werner Pluta
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Android-Chef Andy Rubin (2011 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Android-Chef Andy Rubin (2011 Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Google will keine Geschäfte eröffnen, in denen die Nexus-Geräte verkauft werden. Das hat Android-Chef Andy Rubin auf dem Mobile World Congress (MWC) gesagt. Damit dementierte Rubin einen Bericht des Wall Street Journals, das Unternehmen plane eine Ladenkette nach dem Vorbild der Apple Retail Stores.

LG Nexus 4 – Test
LG Nexus 4 – Test (02:28)

"Google hat keine Pläne, und wir haben nichts anzukündigen" , erklärte Rubin rundweg. Seiner Auffassung nach ergeben eigene Google-Geschäfte keinen Sinn: Noch vor wenigen Jahren seien Käufer ins Geschäft gegangen, um ein Gerät zu betrachten und es anzufassen. Heute würden Kaufentscheidungen eher aufgrund von Besprechungen oder Tipps von Freunden getroffen. Damit erübrige sich weitgehend der Gang ins Geschäft, sagte Rubin.

Samsung Nexus 10 – Test
Samsung Nexus 10 – Test (03:59)

Außerdem sei das Nexus-Programm "noch nicht weit genug, um darüber nachzudenken, diese Dinger in einem Geschäft zu haben" , zitiert das Wall-Street-Journal-Blog All Thigs D den Android-Chef(öffnet im neuen Fenster) .

Der MWC ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Mobilfunk und mobile Geräte. Sie findet derzeit in Barcelona statt.


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