Google: Nexus-6-Nutzer bekommen Downgrade und verlieren alle Daten

Auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) haben zahlreiche Nutzer des Nexus 6 von Google berichtet, dass ihnen auf ihrem Smartphone mit der Android-Version 7.1.1 ein Downgrade auf die Version 7.0 angeboten wurde. Wer anschließend die ältere Version installiert, bekommt aufgrund von Kompatibilitätsproblemen Schwierigkeiten mit abstürzenden Apps, die sich nur durch einen Factory Reset beheben lassen.
Voriges Update war fehlerhaft
Hintergrund des Downgrades dürfte das fehlerhafte Security-Update(öffnet im neuen Fenster) für den März 2017 sein. Dieses hatte Google zurückgezogen, nachdem anschließend Android Pay nicht mehr funktionierte. Eigentlich sollte das Update die Bugs des vorangegangenen Updates auf Android 7.1.1 beseitigen.
Im Reddit-Thread hat sich letztlich ein Nexus-Community-Manager gemeldet. Ihm zufolge verteilt Google das Downgrade tatsächlich absichtlich, um künftige Updates zu garantieren. "Diejenigen von euch, die in Zukunft OTA-Updates erhalten wollen, müssen auf den unterstützten 7.0-Track zurückgehen." Wer also auf der fehlerhaften 7.1.1-Distribution bleibt, erhält künftig keine Updates mehr.
Der Verbleib auf der aktuellen Version mit fehlerhaftem Android Pay dürfte Nutzer, in deren Land die Funktion sowieso nicht freigeschaltet ist, hingegen nicht stören. Dann allerdings wohl auch keine Sicherheits-Updates mehr zu bekommen, ist keine Option.
Lösung: Gerät zurücksetzen
Zu den Kompatibilitätsproblemen rät der Community-Manager schlicht, das Gerät zurückzusetzen. Wer sich - ohne die Konsequenzen zu kennen - also für das Downgrade entschieden und anschließend Probleme bekommen hat, muss sein Gerät komplett wipen, um es wieder nutzen zu können. Viele Reddit-Nutzer äußern Unverständnis darüber, dass dies der offizielle Rat Googles sein soll.



