Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Schema von Googles Übersetzungssystem - Japanisch kann trotz fehlendem Trainings in Koreanisch übersetzt werden.
Ein Schema von Googles Übersetzungssystem - Japanisch kann trotz fehlendem Trainings in Koreanisch übersetzt werden. (Bild: Google)

Google: Neuronales Netzwerk übersetzt in ungelernte Sprachen

Ein Schema von Googles Übersetzungssystem - Japanisch kann trotz fehlendem Trainings in Koreanisch übersetzt werden.
Ein Schema von Googles Übersetzungssystem - Japanisch kann trotz fehlendem Trainings in Koreanisch übersetzt werden. (Bild: Google)

Google sucht nach einem Weg, sein neuronales Übersetzungsnetzwerk auch für andere Sprachen nutzbar zu machen. Dabei wurde nun ein Weg gefunden, wie weitere Sprachkombinationen übersetzt werden können - auch wenn diese nicht explizit erlernt wurden.

Wissenschaftler von Google haben einen Weg gefunden, das für die Sprachübersetzung verwendete neuronale Netzwerk so zu verbessern, dass es nicht bekannte Sprachpaare übersetzen kann. Erst vor kurzem hatte Google die ersten acht Sprachpaare bekanntgegeben, die anstelle der bisherigen statistischen Übersetzungsmethoden des Google-Übersetzers ein neuronales Netzwerk verwenden.

Anzeige

Training für 103 Sprachen wäre viel zu aufwendig

Durch dieses System, Google nennt es Google Neural Machine Translation (GNMT), sind qualitativ bessere Übersetzungen möglich. Die Schwierigkeit besteht darin, das vorhandene System ohne ausuferndes Training für alle 103 vom Google-Übersetzer unterstützten Sprachen verfügbar zu machen. Auf dem Weg zu einer Lösung dieses Problems haben die Google-Wissenschaftler das GNMT-System leicht modifiziert und mit einem Token ausgestattet.

Dieser markiert den eingegebenen Text mit einer Art Marker, der die Ausgabesprache bestimmt. Der Rest des Modells entspricht dem jetzigen GNMT-System ohne zusätzliche Erweiterungen, Trainings für neue Sprachen sollen nicht nötig sein. Auf diese Weise soll das neuronale Netzwerk schnell lernen, in andere Sprachen zu übersetzen.

Übersetzungen in untrainierte Sprachen sind möglich

Ein derartiges System erlaubt sogenannte "Zero-Shot"-Übersetzungen, also Übersetzungen zwischen Sprachen, die dem System eigentlich nicht angelernt wurden. Das Wissen, wie das GNMT beispielsweise Koreanisch in Japanisch übersetzen kann, holt es sich aus seinem Training in der Übersetzung von Englisch in Japanisch und Englisch in Koreanisch.

Dabei haben die Google-Wissenschaftler sich gefragt, wie das neuronale Netzwerk dieses Übersetzungswissen teilt. Im konkreten Beispiel mit den Sprachen Koreanisch, Japanisch und Englisch haben sie herausgefunden, dass die übersetzten Sätze in Gruppen nach Bedeutung zusammengefasst werden. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das System die semantischen Zusammenhänge erkennt, und nicht nur bloße Wörter zuordnet.


eye home zur Startseite
spitfire_ch 25. Nov 2016

Aus "Versuchskaninchen": Picard: "Und wenn Du meinst, Du könntest hier ausrasten, dann...

Vielfalt 25. Nov 2016

Wo ist die News?

William 24. Nov 2016

Danke ! Werde ich mir mal durch lesen bzw. anschauen. :)

theonlyone 24. Nov 2016

Naja das Ding ist ja, das man auch ohne eine "Zwischensprache" jede Sprache in die andere...

M.P. 24. Nov 2016

Ich wäre gespannt, wie der Translator mit der Kommunikation intelligenter Grillen, die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Teradata GmbH, Düsseldorf
  2. flexis AG, Stuttgart
  3. über Nash direct GmbH, Stuttgart
  4. Polizeipräsidium Westhessen, Wiesbaden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,97€
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (Blu-rays, 4K UHDs, Box-Sets und Steelbooks im Angebot)

Folgen Sie uns
       


  1. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

  2. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  3. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  4. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  5. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport

  6. Raumfahrt

    Weltraummüll-Räumkommando mit Laserkanonen

  7. Smartphone

    Nokia 2 kommt für 120 Euro nach Deutschland

  8. Remote Desktop

    Teamviewer kommt für IoT-Geräte wie den Raspberry Pi

  9. Telekom-Chef

    Regulierung soll an schlechtem Glasfaserausbau schuld sein

  10. Hacker One

    Nur 20 Prozent der Bounty-Jäger hacken in Vollzeit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

BeA: Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
BeA
Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
  1. BeA Bundesrechtsanwaltskammer stellt Zahlungen an Atos ein
  2. Chipkarten-Hersteller Thales übernimmt Gemalto
  3. Atos Gemalto bekommt 4,3-Milliarden-Euro-Angebot

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. NetzDG Streit mit EU über 100-Prozent-Löschquote in Deutschland
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Ja, wir haben diese B2C-Plattformen für immer...

    Prinzeumel | 14:32

  2. Dienstag

    jayrworthington | 14:31

  3. Re: Wenn dann selbst Lichtgeschwindigkeit nicht...

    Pecker | 14:31

  4. Re: Warum verschweigt er das wahre Problem...

    Ulkinator | 14:29

  5. Re: Warum immer abstürzen lassen?

    chefin | 14:28


  1. 14:24

  2. 13:28

  3. 13:21

  4. 13:01

  5. 12:34

  6. 12:04

  7. 11:43

  8. 11:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel