Google: Neues Google Earth bringt Tourguide und Kontextsuche

Virtuelle Erde: Die neue Version von Google Earth wurde visuell überarbeitet und läuft flüssiger, benötigt jedoch den Chrome-Browser. Neu sind der virtuelle Tourguide Voyager und eine Kontextsuche.

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Google Earth zeigt Sehenswürdigkeiten weiterhin dreidimensional.
Google Earth zeigt Sehenswürdigkeiten weiterhin dreidimensional. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Globus im Browser: Googles kostenlose Software-as-a-Service Google Earth ist in einer neuen Version erschienen. Neu sind die direkte Integration im Webbrowser Chrome, eine optimierte Suchfunktion, der digitale Tourenführer Voyager und eine verbesserte 3D-Steuerung. Generell hat Google die Software mehr zu einem Programm für Entdecker denn einer Navigationshilfe umfunktioniert.

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Generell läuft die Software im Webbrowser gefühlt flüssiger als die vorherige Version und die Desktopversion zum Herunterladen. Allerdings werden nun nicht mehr so viele Informationen auf dem Bildschirm angezeigt. Details wie etwa Bushaltestellen oder fotografierte Standorte fehlen in der neuen Erkundungsansicht. In den Einstellungen lassen sich jedoch drei Kartenstile auswählen, die entsprechende Informationen einblenden oder komplett ausblenden.

Digitaler Reiseführer

Als wichtige neue Funktion führt Google die Software Voyager ein. Sie stellt dem Nutzer Touren vor, die zu einem bestimmten Thema Informationen und den Standort mit Google Earth anzeigen. Voyager ist ähnlich einer Bildergalerie aufgebaut, in der sich Touristen beispielsweise bekannte Sehenswürdigkeiten ihres Urlaubsziels anzeigen lassen können.

  • Die Kontextsuche findet Objekte anhand von Sätzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Voyager zeigt virtuelle Touren an. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 3D-Ansicht rotiert langsam um Objekte. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Kontextsuche findet Objekte anhand von Sätzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Inhalte in Voyager werden von der Google-Earth-Community zusammengestellt und von einem Redaktionsteam überprüft. Sie werden in einer Übersicht nach Themen sortiert. Es soll auch wieder möglich sein, Touren mit Sprachdaten zu erstellen. Mit der Zufallsfunktion können zufällig ausgewählte Standorte angesteuert werden.

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Google integriert in der neuen Earth-Software auch eine Suchfunktion, die anhand des Satzkontextes ein Ziel erkennt. Gibt ein Nutzer beispielsweise den Satz "höchster Berg in Deutschland" ein, dann navigiert die Software zur Zugspitze. Außerdem hat Google die 3D-Ansicht in Earth verbessert. Diese zeigt Objekte jetzt polygonreicher an und ist einfacher und flüssiger zu steuern. Die niedrigauflösenden Texturen, die aus den Satellitenbilder generiert werden, wurden jedoch nicht verbessert.

Die neue Version von Google Earth ist ausschließlich in Googles Browser Chrome nutzbar. Alternativ lässt sich das Programm als eigenständige Software herunterladen und unter Windows, MacOS oder als mobile App für Android installieren. Eine iOS-Version der Software soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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