Google: Neues Chromebook Pixel nutzt USB Typ C

Google hat sein neues Chromebook Pixel vorgestellt. Die zweite Generation des Ultrabooks ähnelt dem ersten Chromebook Pixel stark, da Google lediglich das Innenleben überarbeitet und das Aluminiumgehäuse kaum angetastet hat. Das neue Chromebook Pixel nutzt weiterhin ein 12,85-Zoll-Display mit IPS-Panel im seltenen 3:2-Format, die Auflösung beträgt 2.560 mal 1.700 Pixel (239 ppi). Google gibt eine maximale Helligkeit von hohen 400 cd/m² an.
Das Chromebook Pixel misst 298 x 225 x 15,3 mm und wiegt 1,5 kg. Bei den Anschlüssen setzt Google auf zwei USB-Ports vom Typ C , die aber nur mit USB-3.0-Geschwindigkeit arbeiten. Über einen der Typ-C-Anschlüsse wird das Chromebook Pixel aufgeladen. Dafür legt Google ein passendes 60-Watt-Netzteil bei. Zusätzlich sind zwei USB-Ports vom Typ A und ein SD-Kartenleser vorhanden. Monitore müssen zumindest derzeit per extra zu erwerbendem Adapter angeschlossen werden – so wie bei Apples Macbook 12 .

Den Ivy-Bridge-Prozessor des Vorgängers hat Google durch aktuelle Broadwell-Technik in Form von 15-Watt-Chips ersetzt: Wahlweise rechnet ein Core i5-5200U mit 2,2 GHz sowie 8 GByte Arbeitsspeicher oder ein Core i7-5500U mit 2,4 GHz plus 16 GByte RAM. Je nach Modell sind 32 oder 64 GByte als SSD verbaut, hinzu kommt ein Terabyte Speicherplatz bei Googles Drive. Das ac-WLAN mit zwei Antennen und Bluetooth 4.0 LE liefert Intels 7260-NIC.
Die weitere Ausstattung: 720p-Webcam, Touchscreen, beleuchtete Tastatur und ein Clickpad aus Glas. Google gibt die Akkulaufzeit mit bis zu 12 Stunden an, eine LED-Anzeige auf dem Deckel des Chromebook Pixel zeigt die Restladung. Laut Tests(öffnet im neuen Fenster) schafft es das Gerät zehn Stunden lang, Videos wiederzugeben.

Die kleine Version des Chromebook Pixel mit Core i5, 8 GByte und 32er-SSD kostet 1.000 US-Dollar. Für die größere Variante mit Core i7, 16 GByte und 64 GByte Speicherplatz ruft Google 1.300 US-Dollar auf. Mit deutscher IP zeigt der Google Store(öffnet im neuen Fenster) nur eine Fehlermeldung – schon der 1.300 bis 1.450 US-Dollar teure Vorgänger wurde hierzulande nicht verkauft.