• IT-Karriere:
  • Services:

Google: Neues Augmented-Reality-SDK ARCore für Android vorgestellt

Echte und künstliche Welt sollen auf allen aktuellen Smartphones mit Android zusammenkommen: Das ist die Aufgabe von ARCore, einer neuen Schnittstelle von Google für Augmented Reality. Eine erste Version steht ab sofort zum Download bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
ARCore von Google erschafft Augmented Reality auf dem Küchentisch.
ARCore von Google erschafft Augmented Reality auf dem Küchentisch. (Bild: Google)

Google hat unter dem Namen ARCore ein SDK für die Entwickler von Augmented-Reality-Anwendungen veröffentlicht. Die Software soll langfristig auf mindestens 100 Millionen Smartphones und Tablets ab Android 7.0 (Nougat) laufen. Über das Google Blog steht eine erste Version von ARCore für das Pixel und das Samsung S8 zum Download bereit. Für die Unterstützung von weiteren Geräten arbeitet Google nach eigenen Angaben derzeit unter anderem mit Samsung, Huawei, LG und Asus zusammen.

Stellenmarkt
  1. allsafe GmbH & Co.KG, Engen
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede

ARCore benötigt als Basis Unity, Unreal oder Java und OpenGL. Anders als die ebenfalls von Google stammende AR-Technologie namens Projekt Tango müssen die von ARCore unterstützten Geräte keine spezielle Hardware verwenden; das Tango-kompatible Phab 2 Pro von Lenovo etwa verfügt speziell für Tango über zusätzliche Kameras.

Damit Augmented Reality etwa in Spielen trotzdem läuft, misst ARCore für das Motiontracking mit den verfügbaren Kameras über Bezugspunkte sowie mit den Bewegungssensoren die Position der Hardware im Raum. Außerdem könne ARCore horizontale Flächen wie Tische oder Böden erkennen und etwa für das korrekte Platzieren von 3D-Objekten verwenden, und die Gegenstände dann auch korrekt ausleuchten.

Kompatibel mit ARKit von Apple

Google kündigt an, um ARCore herum ein ganzes Ökosystem aufzubauen, damit Entwickler möglichst einfach ihre Augmented-Reality-Projekte umsetzen können. Es soll Middleware zum möglichst einfachen Produzieren von 3D-Objekten geben, speziell angepasste Browser und mehr. Laut Google soll mit den Browsern nicht nur der Zugriff auf Apps möglich sein, die für ARCore und Android, sondern auch für ARKit und iOS programmiert wurden.

Letzteres ist die eigentliche Konkurrenz von ARCore: Das Augmented-SDK von Apple wurde im Sommer auf dem WWDC 2017 vorgestellt, die finale Version soll bereits mit iOS 11 im Herbst 2017 verfügbar sein. Es ist zu erwarten, dass es dann relativ schnell viele AR-Anwendungen und -Spiele für iPhone und iPad geben wird und Apple in dem noch jungen Markt ein guter Start gelingt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)

JarJarThomas 30. Aug 2017

Ja ich kannte es. Und JETZT Sieht es ganz verdächtig nach Apple kit aus. Und das AR SKD...

Christian72D 30. Aug 2017

wenn es laut Text doch unabhängig von der Hardware ist?


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Samsung verkauft eine Million Galaxy Fold
  2. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

    •  /