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Google Nest Hub 2021: Google verlängert kostenlose Schlafüberwachung nochmals

Die Schlafüberwachungsfunktionen des aktuellen Nest Hub will Google ab 2024 kostenpflichtig machen - diesmal wirklich.
/ Ingo Pakalski
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Google Nest Hub 2021 - Schlafüberwachung wird 2024 kostenpflichtig. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Google Nest Hub 2021 - Schlafüberwachung wird 2024 kostenpflichtig. Bild: Ingo Pakalski/Golem.de

Auch nächstes Jahr sind alle Schlafüberwachungsfunktionen von Googles Nest Hub 2021 weiterhin kostenlos nutzbar. Auf Nachfrage von Golem.de hat das Unternehmen auf einen aktualisierten Support-Artikel zu dem Thema verwiesen(öffnet im neuen Fenster) . Darin heißt es, dass alle Schlafüberwachungsfunktionen des fast zwei Jahre alten Nest Hub ab 2024 kostenpflichtig werden. Der Support-Artikel enthält keinen Hinweis darauf, dass Informationen kürzlich aktualisiert wurden.

Eigentlich sollten die Schlafüberwachungsfunktionen des Nest Hub 2021 ab 2023 kostenpflichtig werden. In dem damaligen Blog-Posting zur Einführung des Gebührenmodells für die Schlafüberwachung für den Nest Hub(öffnet im neuen Fenster) ist weiterhin davon die Rede, dass die Funktion ab 2023 Geld kosten wird. Auch auf der Produktseite des Nest Hub 2021 im Google-Store(öffnet im neuen Fenster) heißt es nach wie vor, dass die Funktionen zur Schlafüberwachung ab 2023 kostenpflichtig wird.

Ursprünglich war geplant, dass die Schlafüberwachung des Nest Hub schon 2022 nicht mehr kostenlos angeboten wird . Weder 2021 noch Ende 2022 nannte Google einen Grund dafür, die Funktion länger kostenlos anzubieten. Ab wann genau im übernächsten Jahr die Funktion etwas kosten wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

Schlafüberwachung als Teil von Fitbit Premium

Es ist weiterhin geplant, dass die Schlafüberwachung in das Abo von Fitbit Premium(öffnet im neuen Fenster) integriert wird. Fitbit Premium kostet derzeit 9 Euro monatlich. Zudem gibt es das Abo als Jahrespaket zum Preis von 80 Euro. Es ist derzeit nicht bekannt, ob die Abogebühren gleich bleiben, wenn die Schlafüberwachung integriert wird.

Der Nest Hub der zweiten Generation ist das zweite smarte Display, das Google in Deutschland anbietet. Von Anfang an gab es beim Smart Display die Funktion der Schlafüberwachung. Zur Markteinführung des neuen Nest-Hub-Modells hatte Google darauf verwiesen, dass der Nest Hub der ersten Generation nur von einem Bruchteil der Käufer im Schlafzimmer aufgestellt worden sei. Es ist nicht bekannt, welche Daten Google nutzt, um zu diesem Schluss zu kommen.

Mittels Radarsensor soll der Nest Hub das Schlafverhalten protokollieren und Empfehlungen geben, wie es sich verbessern lässt. Für diese Überwachung sollen Besitzer des Nest Hub ab 2024 bezahlen. Offen ist noch, ob Besitzer des Nest Hub 2021 aktiv werden müssen, um eine Abobuchung ab 2024 zu verhindern, wenn sie für die Schlafüberwachungsfunktionen nicht bezahlen wollen.


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