Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Google: Native Client für ARM

Googles Native Client unterstützt ab sofort auch ARM-Prozessoren. Im nächsten Schritt sollen sich mit der Technik plattformübergreifende Apps entwickeln lassen, die direkt auf die CPU zugreifen.
/ Jens Ihlenfeld
12 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Flocking-Geese-Demo (Bild: Screenshot Golem.de)
Flocking-Geese-Demo Bild: Screenshot Golem.de

Mit Native Client (NaCl) haben Webentwickler direkten Zugriff auf die CPU, um rechenintensiven Code, der in C oder C++ geschrieben ist, mit hoher Geschwindigkeit auszuführen. Mit Chrome 25 funktioniert das nicht mehr nur auf x86-Prozessoren, sondern auch auf ARM-CPUs(öffnet im neuen Fenster) . Apps, die Native Client nutzen, sollen sich so sehr einfach auf ARM portieren lassen.

Dazu müssen Entwickler lediglich eine .nexe-Datei für ARM erzeugen, was laut Google mit kleinen Anpassungen am Native Client Manifest möglich ist. Die entsprechenden Werkzeuge sind im aktuellen NaCL-SDK enthalten.

Portable Native Client

Das ist aber nur ein kleiner Schritt hin zu plattformunabhängigen Native-Client-Apps. Denn noch in diesem Jahr will Google mit dem Portable Native Client seinen Ansatz wirklich architekturunabhängig machen. Dazu nutzt der Portable Native Client(öffnet im neuen Fenster) LLVM-Bytecode als Format, in dem die Apps ausgeliefert werden. Dann ist es nicht mehr notwendig, für jede Prozessorarchitektur eine eigene ausführbare Datei zu erzeugen, denn der Bytecode kann direkt auf allen Prozessoren ausgeführt werden, die Native Client unterstützt.


Relevante Themen