Google-Muttergesellschaft: Alphabets Cloud-Geschäft macht Milliardenverlust

Mit der Google-Suche und Youtube macht Alphabet dank eines gut laufenden Werbegeschäfts einen sehr hohen Milliardengewinn.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Googles Konzerngesellschaft Alphabet hat Geschäftszahlen genannt.
Googles Konzerngesellschaft Alphabet hat Geschäftszahlen genannt. (Bild: Carlo Allegri/Reuters)

Die Werbung der Google-Suchmaschine und der Videoplattform Youtube bleibt für die Muttergesellschaft Alphabet auch in der Coronapandemie ein lukratives Geschäft. Die Aktivitäten der Menschen verlagere sich immer mehr ins Internet, damit sei auch die zunächst gehemmte Online-Werbung wieder angesprungen, teilte das Unternehmen bei der Vorlage aktueller Geschätfszahlen (PDF-Download) mit.

Stellenmarkt
  1. Referent*in (w/m/d) Datenschutz
    Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières, Berlin
  2. Principal Solution Designer (m/w/d) Sales / Pricing cloud applications
    Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn
Detailsuche

Der Alphabet-Umsatz stieg im vergangenen Quartal um 23,5 Prozent auf 56,9 Milliarden US-Dollar (47,03 Milliarden Euro). Beim Gewinn gab es einen Sprung von fast 43 Prozent auf gut 15,2 Milliarden US-Dollar.

Youtube wird dabei zunehmend zu einem wichtigen Geschäft. Die Werbeerlöse auf der Plattform stiegen im Jahresvergleich um 46 Prozent auf rund 6,9 Milliarden US-Dollar. Allerdings sind Anzeigen im Umfeld der Internetsuche nach wie vor die zentrale Geldquelle von Google und Alphabet: Der Umsatz der Sparte wuchs um rund 17 Prozent auf 31,9 Milliarden US-Dollar.

Verluste im Cloud-Geschäft von Alphabet

Alphabet legte erstmals mehr Zahlen aus seinem Cloud-Geschäft offen, das mit einem operativen Quartalsverlust von 1,24 Milliarden US-Dollar auffiel. Grund seien hohe Vorlaufinvestitionen unter anderem in Infrastruktur, sagte Finanzchefin Ruth Porat in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Der Umsatz des Cloud-Bereichs stieg unterdessen um knapp 47 Prozent auf 3,83 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen konkurriert in dem Geschäft unter anderem mit Amazon und Microsoft.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die anderen Geschäftsbereiche unter dem Alphabet-Dach wie die Roboterauto-Firma Waymo und der Lieferdrohnen-Entwickler Wing häuften im vergangenen Quartal unterdessen einen Verlust von rund 1,14 Milliarden US-Dollar bei Umsätzen von 196 Millionen US-Dollar an. Die Erlöse seien vor allem vom Netzzugangsgeschäft Google Fiber und der Gesundheitsfirma Verily erwirtschaftet worden, sagte Porat.

Die Finanzchefin hatte Investoren wiederholt mehr Kostendisziplin bei den Zukunftsprojekten versprochen. Erst vor wenigen Tagen machte Alphabet die Google-Schwesterfirma Loon dicht, die ein Geschäft mit Internetzugängen über Ballone mit Antennen aufbauen wollte. Im Vorjahresquartal verloren die "anderen Wetten" auf künftige Geschäftsfelder gut 2 Milliarden US-Dollar bei 172 Millionen US-Dollar Umsatz. Alphabet kann das verkraften: Zum Ende des Jahres saß das Unternehmen auf Reserven von 137 Milliarden US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Dataport
"Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen"

Ein Job mit Zukunft und Sinnhaftigkeit, sicherer Bezahlung und verlässlichen Arbeitsbedingungen - so hat es Dataport zum Top-IT-Arbeitgeber geschafft.
Von Sebastian Grüner

Dataport: Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen
Artikel
  1. Jolly: Arduino-Chip ergänzt Bastelrechner um WLAN-Empfang
    Jolly
    Arduino-Chip ergänzt Bastelrechner um WLAN-Empfang

    Das Jolly-Modul wird von einem der Co-Gründer des Arduino-Projektes entwickelt. Es ergänzt das Standard-SoC um ein WLAN-Modul.

  2. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

  3. Halbleiterfertigung in Europa: Wir haben keine Zeit zu verlieren
    Halbleiterfertigung in Europa
    "Wir haben keine Zeit zu verlieren"

    Noch im Februar 2022 will die Europäische Union ihre Pläne zum European Chips Act, also der Halbleiterfertigung in der EU, veröffentlichen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /