Google-Mutter: Alphabet meldet Gewinnrückgang von über 1 Milliarde Dollar

Alphabet bekommt als Google-Mutterunternehmen die Folgen des Ukrainekriegs zu spüren.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Googles Werbegeschäft läuft weiterhin gut.
Googles Werbegeschäft läuft weiterhin gut. (Bild: Andrew Kelly/Reuters)

Bei der Google-Mutter Alphabet verlangsamt sich das zuletzt rasante Wachstum. Der Umsatz im ersten Quartal 2022 legte im Jahresvergleich um 23 Prozent auf gut 68 Milliarden US-Dollar zu, wie Alphabet mitteilte. Analysten hatten etwas mehr erwartet. Das Unternehmen verwies unter anderem auf die Folgen des russischen Krieges in der Ukraine - Konjunktursorgen hätten in Europa zum Teil die Ausgaben für Onlinewerbung gebremst.

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Zugleich sieht Alphabet hinter den niedrigeren Wachstumszahlen aber auch einen statistischen Effekt: Am Anfang der Corona-Pandemie brach das Geschäft ein, aber erholte sich schnell wieder. Vor einem Jahr ließ der Vergleich zum schwachen ersten Quartal den Umsatzsprung höher aussehen, das Plus lag bei 34 Prozent. Nun seien die Zuwächse naturgemäß niedriger, hieß es.

Im laufenden Quartal werde der Effekt noch ausgeprägter sein, warnte Finanzchefin Ruth Porat. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um gut drei Prozent nach.

Gewinn verringerte sich auf 16,4 Milliarden US-Dollar

Unterm Strich sank der Gewinn von 17,9 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf gut 16,4 Milliarden US-Dollar. Google investiert unter anderem massiv in den Wettbewerb mit Amazon und Microsoft um das Geschäft mit Cloud-Diensten. Werbung bei Google bleibt nach wie vor die tragende Säule des Alphabet-Unternehmens. Das Anzeigengeschäft wuchs im Jahresvergleich um 22,3 Prozent auf 54,66 Milliarden US-Dollar.

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Dabei kletterten die Anzeigenerlöse bei Youtube um gut 14 Prozent auf knapp 6,9 Milliarden US-Dollar. Die Videoplattform steht unter anderem im Wettbewerb mit der App Tiktok, deren Popularität zuletzt etwa Facebook zu spüren bekam. Google verweist dagegen darauf, dass auf Youtube jeden Monat mehr als zwei Milliarden Nutzer zugriffen und das Konkurrenzformat Shorts vielfach genutzt werde.

Im Cloud-Geschäft wuchs der Umsatz um fast 44 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Der operative Verlust ging dabei von 974 auf 931 Millionen US-Dollar zurück.

Bei den "anderen Wetten", wo zum Beispiel die Entwicklung selbstfahrender Autos bei der Firma Waymo und Gesundheitsforschung bei Verily zusammengefasst sind, sprang der Umsatz im Jahresvergleich von 198 Millionen auf 440 Millionen US-Dollar hoch. Der operative Verlust des Bereichs blieb dabei mit rund 1,15 Milliarden US-Dollar nahezu stabil.

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