Abo
  • Services:

Google Move Mirror: Wenn die KI denkt, man sei ein Kung-Fu-Kämpfer

Move Mirror ist eine Demo für maschinelles Lernen mit Posenet, bei der sich Nutzer vor der Webcam bewegen und Bilder anderer Personen mit ähnlicher Pose angezeigt bekommen - darunter Tänzer und Kung-Fu-Kämpfer. Daraus können Nutzer auch animierte GIFs erstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Move Mirror imitiert mit Bildern die eigene Pose.
Move Mirror imitiert mit Bildern die eigene Pose. (Bild: Google)

Google experimentiert mit verschiedenen KI-Algorithmen auf Basis seines Frameworks Tensorflow. Daraus ist das im Browser laufende Programm Move Mirror entstanden, welches Personen vor einer Webcam aufnimmt, deren Körperhaltung in Echtzeit analysiert und aus einer Bilddatenbank dazu passende Bilder anzeigt - beispielsweise einen Karateka, Tänzer oder eine Gewichtheberin. Eine Bildsequenz kann dabei zu einem GIF zusammengefügt werden.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Magic Mirror nutzt eine von Google erstellte Datenbank von 80.000 Bildern als Referenz. Im Blogpost wird nicht ganz klar, ob diese sich aus zufällig ausgewählten Motiven von Google Images zusammensetzt. Die Software läuft webbasiert im Browser und benötigt laut Google keine Übermittlung der Webcamaufnahmen an Server. Lediglich die Positionsdaten der aus Bildern errechneten Bones müssen übertragen werden. Google erhält also ein Skelett aus verschiedenen Körperteilen, das mit den Daten in der Datenbank abgeglichen wird und sendet das passende Bild zurück an den Client.

Werbung für Posenet

Die kleine Applikation ist im Prinzip ein Beispiel für Googles Machine-Learning-Modell Posenet und soll dieses für Entwickler interessant machen. Posenet ist in Googles Tensorflow integriert und errechnet aus Bildern die Position von Körperteilen. Ein so erstelltes Skelett setzt sich aus zwölf Ankerpunkten am Körper - vier am Torso und jeweils zwei an Armen und Beinen - und fünf Punkten im Gesicht zusammen: für Ohren, Augen und Nase. Ankerpunkte werden mit einem Confidence Score zwischen 0.0 und 1.0 versehen. Dieser gibt an, wie sicher sich Posenet mit dessen akkurater Position ist. Dazu kommen die X- und Y-Koordinaten der Punkte im Bild.

  • Move Mirror (Bild: Google)
  • Posenet errechnet das Skelett. (Bild: Google)
  • Move Mirror (Bild: Google)
Posenet errechnet das Skelett. (Bild: Google)

Die Anwendungsszenarien für solche Algorithmen sind relativ vielseitig, obwohl es momentan eher eine Spielerei als ein produktiv genutztes System ist. So könnte ein Fitnessprogramm die korrekte Körperhaltung in Echtzeit angeben und Verbesserungstipps anbieten. Auch im Game Design könnte das praktisch sein, wenn Animationsteile eines Modells - sogenannte Bones - durch Machine Learning von einer echten Person einfach errechnet werden können, ohne zusätzliche Kleidung anzuziehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 288€
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, Nacon PS4-Controller + Fallout 76 für 44,99€ bei Marktabholung...
  3. (u. a. ASUS ROG Strix RTX 2070 OC für 579€, Razer Ornata Chroma für 69€ und viele weitere...
  4. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)

Maatze 23. Jul 2018

... PR Aktion Pfui :)) So a Schmarrn


Folgen Sie uns
       


Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit

Der Landwirtschaftssimulator kommt auf den C64: Giants Software legt der Collector's Edition des Landwirtschafts-Simulators 19 eine Version für den Heimcomputer von Commodore bei. Wir haben das gar nicht mal schlechte Spiel auf originaler Hardware gespielt.

Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit Video aufrufen
Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

    •  /