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Ein früherer Prototyp von Project Ara, der Golem.de auf dem MWC 2015 gezeigt wurde
Ein früherer Prototyp von Project Ara, der Golem.de auf dem MWC 2015 gezeigt wurde (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google-Modul-Smartphone: Entwicklerversion von Project Ara ist 12,5 mm dick

Ein früherer Prototyp von Project Ara, der Golem.de auf dem MWC 2015 gezeigt wurde
Ein früherer Prototyp von Project Ara, der Golem.de auf dem MWC 2015 gezeigt wurde (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Entwicklerversion von Googles eingestelltem modularem Project-Ara-Smartphone ist nichts für kleine Hände: Das Exoskelett ist mit eingesetzten Modulen 12,5 mm dick. Eine Internetseite konnte eines der Geräte genauer untersuchen.

Die Internetseite Phandroid.com ist an ein Entwicklermodell des modularen Project-Ara-Smartphones von Google gekommen und konnte das Gerät genauer untersuchen. Google hatte Anfang September 2016 nach einigen Aufschüben das Ende des Projekts bekanntgegeben.

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Sehr dickes Gehäuse

Das Phandroid vorliegende Ara-Smartphone hat ein 5,46 Zoll großes Display, das mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst. Das Gerät besteht aus einem Exoskelett mit dem Display und internen Bauteilen wie dem Prozessor, auf das an der Rückseite Module eingeschoben werden. Zusammen mit diesen ist das Gerät stolze 12,5 mm dick - weitaus mehr, als Smartphones üblicherweise messen.

Das Ara arbeitet mit einem Snapdragon-810-SoC, der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 32 GByte. Diese Ausstattung spiegelt den Zeitrahmen wider, in dem Google aktiv am Ara gearbeitet hat - für ein Topgerät wäre dies mittlerweile überholt. An Sensoren bietet das Gerät unter anderem GPS, ein Barometer, ein Gyroskop, einen Beschleunigungsmesser, ein Magnetometer und einen Annäherungssensor.

Elektromagneten halten die Module

Das Exoskelett ist aus Metall, die Module aus Kunststoff. Gehalten werden sie von Elektropermamagneten, die in einem 90-Grad-Winkel aus dem Gehäuse ragen. Die Module werden entsprechend in die Steckplätze eingelegt. Laut Phandroid sind die Magneten stark genug, um die Module sicher zu halten.

Das Phandroid vorliegende Ara-Smartphone kommt mit einer 2,1-Megapixel-Frontkamera und einem 5-Megapixel-Kameramodul auf der Rückseite. Der Akku hat eine Nennladung von 3.450 mAh. Auf dem Smartphone ist Android 7.0 installiert. Die Module können offenbar über eine spezielle App ausgeworfen werden - dann wird wohl der Elektromagnet ausgeschaltet, wodurch das jeweilige Modul entnommen werden kann.


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sofries 12. Nov 2016

Das iPhone feiert im nächsten Jahr sein 10 jähriges Jubiläum. Die letzten Siemens mobile...

tk (Golem.de) 11. Nov 2016

Danke für den Hinweis, und auch noch so schön groß geschrieben! :-)



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