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Google-Mitbegründer Brin: 100 Millionen US-Dollar gegen Milliardärssteuer in Kalifornien

Google-Mitbegründer Brin lässt sich den Kampf gegen eine Milliardärssteuer einiges kosten. Denn das könnte eine sehr lukrative Investition werden.
/ Friedhelm Greis
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Sergey Brin würde sich gerne die Milliardärssteuer sparen. (Bild: Zuma Press Wire/Reuters)
Sergey Brin würde sich gerne die Milliardärssteuer sparen. Bild: Zuma Press Wire/Reuters

Der Google-Mitbegründer und Multimilliardär Sergey Brin hat weitere 20 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um eine Milliardärssteuer im US-Bundesstaat Kalifornien zu verhindern. Das geht aus einem Dokument(öffnet im neuen Fenster) von Anfang Juli 2026 hervor, das die kalifornische Verwaltung veröffentlichte. Bereits im ersten Halbjahr spendete Brin eine Summe von 82 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) für eine Initiative gegen die Steuer.

Während die Spenden im ersten Halbjahr an die Organisation Building a Better California gingen, überwies Brin nun jeweils 10 Millionen US-Dollar an die Initiativen Yes on 41 und Yes on 42. Die Zahlen beziehen sich auf entsprechende Gesetzesvorschläge, die im November 2026 zur Abstimmung stehen.

Nur 0,8 Prozent der möglichen Steuer

Die beiden Vorschläge richten sich gegen den Vorschlag 40(öffnet im neuen Fenster), der eine einmalige Steuer in Höhe von 5 Prozent für Milliardäre vorsieht. Da das Vermögen Brins auf derzeit 267 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, müsste er eine Steuer in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar zahlen.

Die Spenden in Höhe von 102 Millionen US-Dollar machen daher nur 0,8 Prozent des drohenden Steuerbetrags aus. Sollte die laut New York Times geplante Werbekampagne erfolgreich sein, wären die Spenden eine lukrative Investition gewesen. Die Vorschläge 41(öffnet im neuen Fenster) und 42 untersagen die Erhebung von Vermögenssteuern oder verlangen eine Vorabprüfung der geplanten Mittelverwendung durch den Rechnungsprüfer. Der Vorschlag 40 sieht vor, dass der größte Teil der Einnahmen in die Gesundheitsversorgung fließen soll.

Im Gegensatz zu Brin hat Nvidia-Chef Jensen Huang keine Probleme mit der Sondersteuer in Kalifornien. "Ich komme damit bestens zurecht", sagte Huang im Januar 2026 zu Bloomberg TV und fügte hinzu: "Wir arbeiten im Silicon Valley, weil dort die besten Talente zu finden sind."


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