Google Meet: Videoanrufe für nicht zahlende User ab sofort begrenzt

Im Zuge der Coronapandemie hatte Google Gruppenvideoanrufe via Google Meet für alle unbegrenzt kostenlos angeboten. Damit ist jetzt Schluss.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Gruppengespräche zwischen drei oder mehr Personen sind unter Google Meet für nicht zahlende User auf 60 Minuten begrenzt.
Gruppengespräche zwischen drei oder mehr Personen sind unter Google Meet für nicht zahlende User auf 60 Minuten begrenzt. (Bild: Philippe Francois via Getty Images)

Google hat die Möglichkeit eingestellt, kostenlos zeitlich unbegrenzte Gruppenvideoanrufe via Google Meet abzuhalten. Wer den Dienst ohne kostenpflichtiges Workspace-Abo verwendet, kann an Meet-Konferenzen mit drei oder mehr Personen nur noch für maximal 60 Minuten am Stück teilnehmen.

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Einzelgespräche zwischen zwei Personen sind von der Einschränkung nicht betroffen. Diese können weiterhin bis zu 24 Stunden am Stück genutzt werden. Läuft die 60-Minuten-Frist einer Gruppenkonferenz ab, erhalten alle Teilnehmenden fünf Minuten vor Ende einen Hinweis, dass das Gespräch in Kürze endet.

Soll die Sitzung weitergeführt werden, können Initiatoren einer Konferenz ihr Google-Konto laut Anbieter spontan auf einen von Googles kostenpflichtigen Workspace-Tarifen upgraden und damit die Limitierung aufheben. Wenn das nicht genutzt wird, wird die Videokonferenz abgebrochen, kann danach aber neu gestartet werden.

Google Meet war wegen Corona vorübergehend gratis

Google Meet ersetzt den früheren Service Hangouts Meet und ist seit April 2020 offiziell für alle verfügbar. Aufgrund der Coronapandemie und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen hatte Google Gruppenanrufe zunächst ohne Begrenzung kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Das Angebot war ursprünglich bis zum 30. September 2020 begrenzt, wurde wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus aber mehrfach verlängert. Die letzte Frist lief am 30. Juni 2021 ab. Da die Einschränkungen durch die Pandemie gegenwärtig stark zurückgenommen werden, sieht Google offenbar keine Notwendigkeit für eine weitere Gratis-Periode.

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Privatanwender dürften mit der Limitierung der Gruppengespräche gut leben können. Google zielt mit der kostenpflichtigen Option für längere Videokonferenzen im Rahmen seines Workspace-Angebots vornehmlich auf Unternehmen ab.

Erst Mitte Juni hatte Google seine Workspace-Apps für alle Nutzer freigegeben. In den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien und Japan hat das Unternehmen zudem den günstigen Workspace-Individuals-Tarif für Einzelpersonen und Kleinunternehmer gestartet.

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