Google: Meet bekommt Geräuschunterdrückung und verbesserte Ansicht
Google(öffnet im neuen Fenster) hat neue Funktionen für seine Videokonferenz-Software Meet vorgestellt. Die Verbesserungen betreffen zum einen die Audio- und Videoqualität der Konferenzen, zum anderen die Ansicht während einer Sitzung.
Bisher können jeweils nur vier weitere Nutzer einer Videokonferenz gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Künftig ist das mit bis zu 16 Personen möglich. Besonders bei Konferenzen mit vielen Teilnehmern ist es mitunter störend, wenn bei häufig wechselnden Sprechern die angezeigten Gesichter immer wieder wechseln. Die Funktion ist Google zufolge ab sofort verfügbar.
Wer Meet mit einem Smartphone verwendet, kann sich über einen Low-Light-Modus freuen. Dank KI soll das Bild bei schlechter Beleuchtung verbessert werden. Die Funktion soll in den kommenden Tagen verteilt werden, später soll es sie auch für andere Nutzer geben.
Einzelne Chrome-Tabs können geteilt werden
Meet-Nutzer können bei einer Bildschirmpräsentation künftig auch nur ein Chrome-Tab teilen und nicht mehr nur den gesamten Bildschirm oder ein Windows-Fenster. Soll ein Video mit Ton über die Spiegelungsfunktion den anderen Teilnehmern gezeigt werden, empfiehlt Google das Teilen über den Tab; die Qualität soll dann besser sein. Die Funktion wird ab sofort verteilt.
Die neue Meet-Version kann zudem mit Hilfe einer laut Google intelligenten Geräuschunterdrückung störende Hintergrundgeräusche verringern. Dabei sollen auch Tastaturgeräusche herausgefiltert werden. Diese Funktion soll allerdings nur für Nutzer von G Suite Enterprise und G Suite Education verfügbar sein.
Google weist in seinem Blog-Post auch noch auf die Sicherheit von Meet hin. Die Konferenzen sind verschlüsselt, Anti-Belästigungsfunktionen sind standardmäßig aktiviert.
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