Google: Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
Google Maps hat die Suchfunktion für Bikesharing-Dienste stark ausgeweitet(öffnet im neuen Fenster) . In insgesamt 24 Städten auf dem Globus lassen sich Rückgabe- und Abholstationen von Fahrrädern suchen. Google Maps zeigt aber nicht nur die Stationen an, sondern auch alle verfügbaren Fahrräder sowie die Gesamtzahl der Abstellplätze. Die Daten dafür stammen von Ito World, wurden also nicht von Google selbst erfasst.
Vier der 24 Städte finden sich im deutschsprachigen Raum. So verspricht Google, dass sich Stationen in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich finden lassen. Interessanterweise konzentriert sich Google stark auf Europa. 13 Städte finden sich hier, darunter Barcelona, Budapest, Madrid, London, Lyon und Warschau. In Asien wird nur Taiwan mit den Städten Kaohsiung und Taipeh angeboten. Auf den beiden amerikanischen Kontinenten kommen unter anderem Montreal, Chicago, die San Francisco Bay Area, Mexiko Stadt und Rio dazu.
Eine kurze Stichprobe anhand von uns bekannten Stationen ergab jedoch, dass die Daten noch teils fehlerhaft sind. So ist die Deezer-Station in der Ansbacher Straße(öffnet im neuen Fenster) zwar per Hand auffindbar, nicht aber in der Suche. Sie ist auch nicht korrekt zugeordnet. Bei der Suche fehlt das rote Fahrradkreislogo, das erscheinen sollte. Zudem fehlt die Stationsnummer, die aber ohnehin nicht immer angezeigt wird. Wie es richtig sein sollte, zeigt sie Station am Anhalter Bahnhof(öffnet im neuen Fenster) . Dort fehlt zwar die Stationsnummer, das Kreislogo ist bei der Suche aber erkennbar und wir erkannten, dass vier von zehn Fahrrädern verfügbar waren (Stand: 17. Juli 2019, 9:52 Uhr).
Beim Konkurrenten Donkey Bike sieht es anders aus. Die fünf gelisteten Stationen geben gar nicht an, wie viele Fahrräder vorhanden sind. Die Lidl-Bike-Rückgabe-Stationen (DB Call a Bike) lassen sich teils gar nicht finden. Zwar ist das System prinzipiell stationslos, doch die Karte der Deutschen Bahn zeigt auch Stationen an(öffnet im neuen Fenster) , an denen in der Regel mehrere Fahrräder stehen. Das Angebot ist also bei den stationsgebundenen Systemen zumindest in Berlin lückenhaft. Stationslose Systeme fehlen ohnehin.
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